Mia san ja einiges gwöhnt in Bayern, aber was der Söder da wieder vom Stapel lässt, is einfach a g’sunde Mischung aus bayerischer Direktheit und Wahlkampf-Hau-Drauf. Nach der historischen Abstimmung zur Asylverschärfung im Bundestag hat unser Landeschef nix Besseres zu tun, als an Friedrich Merz an Rücken zu stärken und gleichzeitig den Grünen a saftige Watschn zu verpassen.
🔹 Schwarz-Grün? Höchstens in da Lederhosn!
„Schwarz-Grün is auf Bundesebene faktisch tot“, sagt der Markus – und ehrlich gsagt, klingt er dabei fast a bissl erleichtert. Die Grünen san nämlich für ihn so gar koa Partner, sondern eher wia an ständ’gen Regenschauer aufm Volksfest: nervig, überflüssig und einfach nur schlecht für die Stimmung. Besonders Wirtschaftsminister Habeck kriagt sei Fett weg: „Der sogt, er kann Wirtschaft? Der kann höchstens a Bioradl am Weihnachtsmarkt anfoan!“
🔹 CSU – des Bollwerk gegen d’Grünen!
Während Merz im Bundestag mit der AfD um d’Wette abstimmt, stellt der Söder klar: Die CSU bleibt die letzte Bastion gegen d’Grünen. „Wir san des Bollwerk!“ ruft er und klopft sich dabei wahrscheinlich selber anerkennend auf die Schultern. Robert Habeck sei sowieso „net kompetent“ und ghört vom „Küchentisch direkt auf d’Oppositionsbank“. A bissl drastisch, aber hey – Bayern steht für Klartext!
🔹 Wirtschaft, Asyl und Bundeswehr – Söder hat für alles a Patentlösung
Söder sieht drei große Herausforderungen für die nächste Regierung – und ratet mol, er hot natürlich für alles a Lösung parat:
- Wirtschaft: Bayern braucht koa Klimafolgen-Kurs, sondern eine „echte Wirtschaftswende“. Sprich: Steuern runter, Energie sicher und günstig (idealerweise mit an Revival der Atomkraft) und Subventionen net an internationale Konzerne, sondern an’s heimische Handwerk und Mittelstand.
- Migration: Illegale Einwanderung muss „entschlossen begrenzt“ werdn. Wer zögerlich is, stärkt laut Söder die AfD.
- Bundeswehr und Sicherheit: Klare Kante statt Chaos – da Union hod da natürlich des „klare Konzept“, und alle andern ham „keins“.
🔹 Scholz-Schlafwagen vs. Söders Tatendrang
Und dann no a letzte Spitze gegen den Kanzler: „Der Scholz-Schlafwagen hilft uns net weiter!“ ruft er mit Nachdruck. Ja, wenn’s nachm Söder geht, bräucht’s a neue Ära von „Tatkraft und Entscheidungsstärke“ – und wer is wohl des beste Beispiel dafür? Na klar: Friedrich Merz! Und wenn’s nach Söder geht, am besten mit Bayern als Antriebsmotor.
Also, liebes Berlin – der Söder hot g’redt, jetzt schaugts halt, dass ihr’s auch so machts. Und wenn net? Joa, dann san wir halt wieder die einzig G’scheiden hier unten im Süden!
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