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„SNL“ nimmt Trump aufs Korn: Patriot Games, Epstein-Akten und Denkmal-Umbenennungen

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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In der letzten Ausgabe von Saturday Night Live (SNL) des Jahres 2025 lieferte die Show wieder einmal bissige Satire – diesmal mit James Austin Johnson in der Rolle des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump.

Die Eröffnungssketches („cold open“) der Folge zeigten „Trump“ bei einer fiktiven Weihnachtsansprache aus dem Weißen Haus. Darin verkündet er unter anderem, dass das renommierte John F. Kennedy Center künftig Trump-Kennedy Center for the Performing Arts, No Homo heißen soll – eine absurde Mischung aus Größenwahn und Provokation, ganz im typischen SNL-Ton.

Trump kündigt außerdem an, weitere nationale Denkmäler nach sich benennen zu wollen, darunter das Washington Monument und das Lincoln Memorial. Seine Begründung: „Ich muss meinen Namen auf Gebäude setzen, weil wir ihn aus so vielen Akten entfernen mussten.“ Ein direkter Seitenhieb auf die Veröffentlichung der teils geschwärzten Jeffrey-Epstein-Dokumente, in denen Trumps Name möglicherweise vorkommt.

Patriot Games statt Hunger Games?

In bester Trump-Manier schlägt die Figur eine neue Veranstaltung vor: Die „Patriot Games“, bei der jeweils ein Jugendlicher und eine Jugendliche aus jedem US-Bundesstaat antreten sollen – eine offensichtliche Parodie auf die Hunger Games. Die Idee dahinter, so Johnsons Trump: Ablenkung von den Epstein-Enthüllungen. „Was könnte besser von den Epstein-Akten ablenken, als Teenager ins Weiße Haus einzuladen?“, fragt er ironisch.

Mit beißendem Humor kommentiert er auch seine eigene Lesefaulheit: „Wie endet Hunger Games? Keine Ahnung – Buch. Ich lese nicht. Vielleicht kann ich’s auch nicht mehr.“

Spott über Epstein-Verbindungen

Der Sketch greift auch Trumps wiederholte Dementis auf, Epstein „nicht gekannt“ zu haben: „Jeffrey Epstein war ein schrecklicher Mann, den ich nicht kannte und sehr mochte“, sagt er in einem typischen Trump-Double-Sprech.

Bereits in der Vorwoche parodierte SNL Trump an Bord der Air Force One, als dieser über neue Epstein-Fotos sprach – nur um dann versehentlich zuzugeben: „Ich bin in den Akten. Ich habe viele tolle Fotos gemacht.“

Abschied und Highlights der Folge

Die Sendung wurde moderiert von Ariana Grande, mit Cher als musikalischem Gast – das erste Mal seit 1987. Außerdem war es die letzte Folge für Cast-Mitglied Bowen Yang, der nach mehreren Jahren die Show verlässt.

„SNL“ kehrt am 17. Januar 2026 zurück, mit Finn Wolfhard als Gastgeber und A$AP Rocky als Musik-Act.

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