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Snapchat verlangt künftig Geld für das Speichern alter Fotos und Videos

MrJayW (CC0), Pixabay
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Die beliebte Messaging-App Snapchat hat angekündigt, dass Nutzer künftig für das Speichern älterer Fotos und Videos zahlen müssen – und stößt damit auf heftige Kritik in der Community. Besonders betroffen sind Nutzerinnen und Nutzer, die über Jahre hinweg umfangreiche Archive ihrer sogenannten „Memories“ aufgebaut haben.

Seit der Einführung der Memories-Funktion im Jahr 2016 konnten Inhalte, die zuvor gepostet wurden, dauerhaft gespeichert werden. Nun plant Snapchat, diese Praxis zu ändern: Wer mehr als fünf Gigabyte (GB) an gespeicherten Inhalten hat, muss künftig für zusätzlichen Speicherplatz zahlen.

Das Mutterunternehmen Snap teilte der BBC mit, dass die Einführung der kostenpflichtigen Speicherpläne im Rahmen eines schrittweisen, weltweiten Rollouts erfolgen werde. Wie viel der zusätzliche Speicher kosten soll – insbesondere für Nutzer im Vereinigten Königreich – wollte Snap bislang nicht offenlegen.

In den sozialen Medien hagelt es Kritik. Viele Nutzerinnen und Nutzer werfen dem Unternehmen Geldgier vor und äußern Unverständnis über die Entscheidung. Auf Plattformen wie X (ehemals Twitter) häufen sich Beschwerden über die plötzliche Kostenpflicht.

Snap reagierte auf die Vorwürfe mit der Aussage, dass es „nie einfach sei, von einem kostenlosen auf ein kostenpflichtiges Modell umzustellen“, man aber überzeugt sei, dass die neue Lösung für viele Nutzer „den Preis wert“ sei.

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