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Shohei Ohtani erneut MVP – Raleigh und Judge liefern sich AL-Schlagabtausch

KeithJJ (CC0), Pixabay
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Shohei Ohtani hat Geschichte geschrieben: Der Superstar der Los Angeles Dodgers wurde zum vierten Mal in seiner Karriere zum Most Valuable Player (MVP) der Major League Baseball gewählt – eine Leistung, die ihn nun auf Platz zwei der ewigen Bestenliste hinter Barry Bonds (sieben MVPs) bringt.

Ohtani überzeugte auch in der Saison 2025 mit seiner einzigartigen Zwei-Wege-Spielweise. Als Schlagmann erzielte er einen Batting Average von .282, schlug 55 Home Runs und brachte 102 Runs nach Hause. Auch auf dem Wurfhügel war er wieder im Einsatz – nach einem vorsichtigen Comeback warf er in 14 Starts insgesamt 47 Innings bei einer soliden ERA von 2.87 und beeindruckenden 11.87 Strikeouts pro neun Innings.

In der American League sorgten Aaron Judge (Yankees) und Cal Raleigh (Mariners) für ein enges Duell. Judge präsentierte sich als kompletter Schlagmann mit einem Batting Average von .331, 53 Homeruns und 114 RBIs. Damit gewann er nicht nur den Schlagtitel, sondern stellte auch seine Vielseitigkeit unter Beweis.

Doch Raleigh, Spitzname „Big Dumper“, konterte mit purer Schlagkraft: 60 Home Runs – ein Rekord für einen Catcher und einen Switch-Hitter – sowie 125 RBIs machten ihn zu einem ernsthaften Kandidaten, auch wenn sein Durchschnitt von .247 unter dem von Judge lag. Dennoch lag er damit noch über dem aktuellen Liga-Durchschnitt (.245), was die Aussagekraft von Batting Averages weiter zur Diskussion stellt.

Die MVP-Gewinner der letzten Jahre zeigen eine klare Tendenz: Ohtani und Judge dominieren die Szene. Ohtani gewann bereits 2021, 2023 und 2024 den Titel, während Judge 2022 und 2024 triumphierte.

Die MVP-Wahl erfolgt durch 30 Mitglieder der Baseball Writers‘ Association of America. Jeder Wähler gibt zehn Stimmen ab, wobei der Erstplatzierte 14 Punkte erhält, der Zweitplatzierte 9, und so weiter.

Nicht unerwähnt bleibt Ohtanis Megadeal mit den Dodgers: Der Japaner unterschrieb vor der Saison einen 10-Jahres-Vertrag über 700 Millionen Dollar – davon werden 680 Millionen erst ab 2034 ausgezahlt.

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