Ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Linienbus hat am Samstagmorgen auf der A24 im Kreis Herzogtum Lauenburg (Schleswig-Holstein) für Chaos gesorgt. Der Bus war als Schienenersatzverkehr unterwegs, als er aus bisher ungeklärter Ursache ins Schleudern geriet.
Zwischen den Anschlussstellen Schwarzenbek und Witzhave kam das Fahrzeug zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach anschließend die Mittelleitplanke und blieb schließlich quer über mehrere Fahrstreifen stehen – teils auch im Gegenverkehr.
Laut Polizei wurde der Busfahrer schwer verletzt, vier Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen. Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und die Unfallstelle zu sichern.
Die Folgen für den Verkehr waren erheblich:
- Richtung Hamburg wurde die Autobahn komplett gesperrt.
- Richtung Berlin blieb der linke Fahrstreifen blockiert, da die Front des Busses in die Fahrbahn ragte.
Die Unfallursache ist noch unklar. Ein Polizeisprecher erklärte, derzeit werde ermittelt, ob technisches Versagen, Witterung oder menschliches Fehlverhalten zum Kontrollverlust geführt haben.
Der Vorfall zeigt, wie schnell der Alltag im öffentlichen Verkehr zur Gefahrensituation werden kann – und welch enorme Kräfte bei einem Unfall mit einem Gelenkbus wirken.
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