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Schwere Vorwürfe

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Neun Monate nach der Atomkatastrophe in Japan hat eine unabhängige Expertenkommission schwere Vorwürfe erhoben.

In dem Zwischenbericht heißt es, die japanische Regierung habe auf die Havarie in Fukushima konfus und fehlerhaft reagiert. Sie habe das Risiko völlig unterschätzt, dass von dem Tsunami im März für die japanischen Atomkraftwerke ausgegangen sei. Auch die Evakuierung der Gefahrenzone sei durch unklare Informationen aus Tokio erschwert worden. Kritik muss sich auch der AKW-Betreiber Tepco gefallen lassen. Dem Bericht zufolge waren die Arbeiter in Fukushima in keiner Weise auf das Unglück vorbereitet. So hätten sie es versäumt, die Reakorblöcke I und III ausreichend notzukühlen. Der Bericht basiert auf Aussagen von mehr als 450 Mitarbeitern mehrerer Behörden und von Tepco. In einem halben Jahr wollen die Experten ihren Abschlussbericht vorlegen.

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