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Schlechte Nachrichten für Dresden und Michael Kretschmer

Mahal (CC0), Pixabay
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Laut einem Bericht der Fachzeitschrift „Automobilwoche“ steht die Volkswagen-Gläserne Manufaktur in Dresden vor einer bedeutsamen Veränderung. Das renommierte Werk, das seit Anfang 2021 die Elektrofahrzeuge des Typs ID.3 produziert, könnte die Fahrzeugherstellung vollständig einstellen. Trotzdem soll der Standort als solcher bestehen bleiben, und den rund 300 Mitarbeitern werden offenbar andere Tätigkeitsfelder innerhalb des Unternehmens zugewiesen.

Ein Sprecher von Volkswagen äußerte sich zwar zurückhaltend zu den Berichten und erklärte, das Unternehmen beteilige sich nicht an Spekulationen. Jedoch teilte er mit, dass Volkswagen aktuell an einem umfassenden Maßnahmenpaket arbeite, um seine globale Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern und flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren. Dabei betonte der Sprecher, dass die Vereinbarungen zur Beschäftigungssicherung bis 2029 unverändert in Kraft blieben.

Die Gläserne Manufaktur hat seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2002 eine bewegte Geschichte. Ursprünglich für die Produktion des Luxusmodells Phaeton konzipiert, wurden hier später auch Bentleys, der Elektro-Golf und schließlich der ID.3 gefertigt. Erst im Frühjahr dieses Jahres konnte das Werk einen Meilenstein feiern: Das 150.000ste Fahrzeug rollte vom Band.

Die potenzielle Umstellung der Produktion in Dresden kommt in einer Zeit, in der Volkswagen bereits mit schwächelnder Nachfrage nach E-Autos in Zwickau zu kämpfen hat. Dort wurden kürzlich 269 befristete Verträge, die in Kürze auslaufen sollten, nicht verlängert. Die Zukunft weiterer befristeter Stellen bleibt laut „Automobilwoche“ für die nächsten drei Jahre ungewiss.

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