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„Saubere Kohle und starker Weihnachtsmann“ – Trump beantwortet Kinderfragen an Heiligabend

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Wenn Kinder am Heiligabend den Weihnachtsmann suchen, erwarten sie gewöhnlich Rentiers, Schlitten – und keine geopolitischen Einordnungen. Doch nicht so bei Donald Trump.

Der ehemalige US-Präsident und seine Frau Melania Trump haben sich auch dieses Jahr an der Tradition beteiligt, im Namen von NORAD (dem nordamerikanischen Luftüberwachungssystem) Kindern weltweit Auskunft über den Aufenthaltsort des Weihnachtsmanns zu geben. Natürlich auf Trump-Art.

 Goldene Sessel und saubere Kohle

Während Melania charmant Kinderfragen am Hörer beantwortete, sprach Trump über Lautsprecher mit Familien – flankiert von einem prächtigen Baum und noch prächtigeren Armlehnen in Goldoptik.

Worum ging’s? Geschenke? Fast.
Wirtschaft, Wahlergebnisse und – natürlich – Kohle.

Highlights aus Trumps Festtags-Funksprüchen:

  • Zur Frage eines Kindes, warum man den Weihnachtsmann verfolgt:
    „Wir müssen sicherstellen, dass er nicht infiltriert wird – kein böser Santa darf in unser Land eindringen.“
    Empfehlung an das Kind: „Verlass Oklahoma niemals.“

  • Ein Kind will keine Kohle zu Weihnachten:
    Trumps Antwort: „Du meinst saubere, schöne Kohle. Ich musste das sagen, tut mir leid.“
    Und: „Vergesst nie: Kohle ist sauber und wunderschön.“

  • Ein Anruf aus Pennsylvania:
    Trump erklärt dem Kind: „Ich habe diesen Bundesstaat eigentlich dreimal gewonnen.“
    (Anmerkung: Trump verlor Pennsylvania 2020 offiziell einmal – das scheint aber nicht in sein Gedächtnis durchgedrungen zu sein.)

 „Ich könnte das den ganzen Tag machen!“

Trump nahm laut Medienberichten sechs Anrufe entgegen und sagte danach: „Ich könnte das den ganzen Tag machen.“ Anschließend betonte er jedoch, er müsse sich wieder um „internationale Angelegenheiten“ kümmern – vermutlich also die nächste Debatte über „böse Elfen an der Grenze“.

Fazit:
Wenn Donald Trump den Weihnachtsmann ersetzt, bekommt man statt Rentiers und Glocken ein Update zur Wirtschaftslage, einen Exkurs zur Kohle und einen kräftigen Schuss Wahlkampf-Rhetorik. Immerhin: Die Kinder dürften sich trotzdem über ihre Geschenke gefreut haben – hoffentlich ohne Kohle.

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