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Sarkozy unter Druck

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In der französischen Karachi-Affäre um Waffenlieferungen und Schmiergeldzahlungen in den 90er Jahren gerät Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy erneut unter Druck.

Ein einst ranghoher Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums soll vor dem zuständigen Untersuchungsrichter ausgesagt haben, dass die Gründung einer Firma in Luxemburg, über die die Schmiergelder abgewickelt wurden, nur mit Billigung des damaligen Budgetministers Sarkozy möglich gewesen sei, berichtete die Zeitung „Liberation“ heute.In der Karachi-Affäre geht es um Gelder, die im Zuge eines Waffengeschäfts nach Pakistan und dann teilweise wieder zurück nach Frankreich geflossen sein sollen, um den Präsidentschaftswahlkampf des damaligen Premierministers Edouard Balladur mitzufinanzieren. Sarkozy, der schon mehrfach jegliche Verwicklung in die Affäre bestritten hat, war damals auch Wahlkampfsprecher Balladurs.

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