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Sarkastisches Interview zum AfD-Befund des Verfassungsschutzes

Tumisu (CC0), Pixabay
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Moderation: Guten Abend, meine Damen, Herren und demokratieerschütternde Ideengebilde. Heute begrüßen wir eine illustre Runde: den stets staatsnervenstarken J.D. Vänce, den transnationalen Tugendritter Victor Ohrban, die geistige Schruppfeile Tino Schruppnalla – und die franko-orthographische Identitätsverteidigerin Marie Le Bleistift. Thema: Der Verfassungsschutz stuft die AfD als gesichert rechtsextremistisch ein. Reaktionen?

J.D. Vänce (mit zerrissener US-Flagge im Revers)
„Also ich versteh das gar nicht. In Amerika dürfen unsere Rechtsextremen noch Präsident werden – und hier kriegen sie nicht mal anständige Spendenquittungen fürs Vaterland? Was ist das denn für eine Demokratie, wenn man sich nicht mal mehr ethnisch definieren darf? Das ist doch Cancel Culture auf Reichsverfassungsebene!“

Victor Ohrban (dekorativ in eine EU-Flagge eingewickelt – um sie besser verbrennen zu können)
„In Ungarn nennen wir das nicht verfassungsfeindlich, sondern Regierungsprogramm. Ich frage: Wer schützt eigentlich die Volksseele vor dem Verfassungsschutz? Freiheit bedeutet doch, dass eine Nation entscheiden darf, wer dazugehört. Oder nicht dazugehört. Oder abgeschoben wird. Oder abgeschoben fühlt – das ist ja heute auch wichtig.“

Tino Schruppnalla (glänzt wie immer durch Faktenfreiheit)
„Also das mit dem ethnisch-abstammungsmäßigen Volksbegriff – das ist totaler Quatsch. Wir sind da ganz offen! Für alle Deutschen, die zufällig so aussehen, denken und fühlen wie wir. Mehr Inklusion geht gar nicht. Außerdem sind wir doch nur wegen der Meinungsfreiheit rechtsextrem – das muss man sich mal vorstellen!“

Marie Le Bleistift (liest vom Teleprompter, weil sie Zahlen über 88 nicht auswendig kennt)
„Ich fordere ein sofortiges Verbot des Verfassungsschutzes! Der ist offensichtlich ein Werkzeug der globalistischen Buntstifte-Verschwörung gegen alles, was hart, kantig und deutsch ist. Dass wir Menschen mit anderer Herkunft nicht als gleichwertig ansehen, ist kein Extremismus – das ist Heimatschutz mit Herz!“

Moderator (lächelt zynisch)
„Beeindruckend. Es ist selten, dass sich vier Menschen gleichzeitig ins politische Abseits katapultieren und dabei auch noch glauben, sie wären auf der Haupttribüne. Letzte Frage: Was sagen Sie zu den 1100 Seiten des Gutachtens?“

Tino Schruppnalla
„Ich hab nur die Überschrift gelesen, aber da war schon zu erkennen: Das ist alles von den Grünen geschrieben! Oder von Antifa-Gutachtern mit Regenbogen-Abschluss!“

Victor Ohrban
„In Ungarn hätte man für so ein Gutachten bereits das Papier verboten. Oder den Drucker.“

Marie Le Bleistift
„Ich finde, 1100 Seiten sind antisemitisch. Warum? Weiß ich nicht, aber das sage ich jetzt einfach mal.“

J.D. Vänce
„Ich bin sowieso nur hier, weil ich dachte, es geht um Waffenrechte.“

Moderator (abschließend)
„Herzlichen Dank. Möge die freiheitlich-demokratische Grundordnung Ihren Aussagen auch weiterhin mit maximaler Ironie begegnen. Und für alle Zuschauer gilt: Wenn Ihre Demokratie länger als vier Jahre rechts dröhnt – fragen Sie einen Verfassungsschutz.“

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