Wirtschaft

Russland?

WikiImages (CC0), Pixabay
Teilen

Sicherheitsforscher von Microsoft haben auf Dutzenden Computern in der Ukraine neue Schadsoftware entdeckt, die sie unbrauchbar machen könnte. Das Programm tarne sich zwar als ein Erpressungstrojaner, sei aber in Wirklichkeit dafür gedacht, auf Befehl des Angreifers Daten zu zerstören, teilte Microsoft in der Nacht auf heute mit. Die Software sei unter anderem auf Computern von Regierungsbehörden und IT-Spezialisten gefunden worden.

Microsoft sieht ein erhöhtes Risiko für alle Computersysteme in der Ukraine. Die Experten äußerten sich nicht zur möglichen Herkunft der Attacke. Man habe bisher keine Übereinstimmungen mit Aktivitäten bereits bekannter Gruppen gefunden, hieß es.

Zugleich machte Microsoft deutlich, dass dahinter ein im Auftrag eines Staates agierender Angreifer vermutet werde. Bisherige Cyberattacken in der Ukraine werden von westlichen IT-Experten und Behörden als Werk russischer Hacker gesehen, zum Teil mit Verbindung zu Geheimdiensten.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Wirtschaft

Chinesische KI-Spionage?

Der US-KI-Konzern Anthropic wirft drei chinesischen Unternehmen vor, in großem Stil Daten...

Wirtschaft

Software-Unternehmen: Droht eine „SaaS-pocalypse“?

Jahrelang fragten sich Anleger, ob der KI-Boom nur eine spekulative Blase sei....

Wirtschaft

Airbus bringt Zwei-Jet-Lösung für Europas Kampfjet-Projekt ins Spiel

Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hat vorgeschlagen, das ins Stocken geratene...

Wirtschaft

„Made in Europe“: London warnt vor neuen Handelsbarrieren durch EU-Industriepläne

Die geplante „Made in Europe“-Strategie der Europäischen Union sorgt in London für...