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Ruinen hatten wir 1945 nach dem 2. Weltkrieg – jetzt haben wir eine Wohlstandsruine

ArtTower (CC0), Pixabay
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Wenige von uns haben die Nachkriegszeit und den Wiederaufbau von Deutschland selber miterlebt. Wir kennen das nur aus Bildern und/oder Erzählungen. Eine tolle Leistung unserer Eltern und Großeltern, denen wir mit dem Wiederaufbau auch unseren heutigen Wohlstand verdanken.

Jenen Wohlstand, den wir bis vor ein paar Wochen noch hatten. Alles „Schnee von gestern“, denn jetzt haben wir wieder Ruinen, aber eben keine baulichen Ruinen deren Schäden wir jeden Tag sehen können, dann aber auch sehen können, wie man etwas aus Ruinen wieder aufbauen kann, und es geschafft hat.

Unsere sichtbare Ruine, in der sich vieles wiederspiegelt, ist die Arbeitslosenstatistik, die wir in den nächsten Monaten zu sehen bekommen werden. Hinter jeder einzelnen Zahl in dieser Statistik steht ein menschliches Schicksal, dessen Ausmaß wir nicht kennen, ja nicht einmal erahnen können.

So langsam dürfte vielen Mitbürgern dann auch klar werden, dass es ab in eine unsichere Zukunft gehen wird. Kein Arbeitsplatz wird mehr sicher sein und wir werden viele Mitbürger haben, die einen großen Teil ihres Wohlstandes verlieren werden. Die Politik in Berlin und in den Landeshauptstädten hat mit vielen Beschlüssen unseren Wohlstand zerstört. Jenen Wohlstand, den wir und in 70 Jahren erarbeitet haben.

In Deutschland haben viele Menschen Angst vor der Zukunft. Sie wissen nicht, was aus ihnen werden wird. Und auch eines dürfte schon jetzt klar sein, die Politiker, die jetzt noch gefeierte werden, werden möglicherweise bald zu den großen Buhmännern in unserer Gesellschaft gehören, denn die Corona-Krise wird aufgearbeitet werden müssen.

In Bayern ist zum Beispiel die Popularität von Ministerpräsident Markus Söder bereits im Sinkflug. Das wird sich auch bei anderen Politikern fortsetzen. Neben der politischen Aufarbeitung brauchen wir jetzt aber auch Menschen, die anpacken und die neue Arbeitsplätze schaffen, damit die Statistik der Bundesanstalt für Arbeit dann nicht nur noch eine Richtung kennt, die nach unten.

 

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