Für viele Amerikaner reicht die staatliche Rente nicht aus – besonders nicht in den großen Städten. Laut einer neuen Analyse des Finanzportals LendingTree benötigen Rentner in Städten wie Los Angeles oder San Francisco bis zu 1,6 Millionen US-Dollar an Ersparnissen, um komfortabel leben zu können.
So wenig deckt die Sozialversicherung
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Durchschnittliches Sozialversicherungs-Einkommen: 21.500 $ pro Jahr
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In Großstädten deckt das nur etwa 30 % der jährlichen Ausgaben von Rentnern
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In San Francisco deckt die Rente sogar nur 24 % des Bedarfs
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Nur in einer der 100 größten Metropolregionen – McAllen, Texas – deckt die Rente über 35 %
„Das Leben in Amerikas Großstädten ist teuer – und es wird nicht besser“, warnt Matt Schulz von LendingTree.
Beispiele: Wo die Rente besser reicht
Diese Städte gelten laut der Analyse als vergleichsweise erschwinglich für Rentner:
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Pittsburgh, PA: Rente deckt 32,2 % der jährlichen Ausgaben
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Rochester, NY: 32 %
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Oklahoma City, OK: 31,7 %
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Milwaukee, WI: 31,6 %
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Indianapolis, IN: 31,5 %
Beispiele: Wo die Rente kaum reicht
In vielen Großstädten sind die Lebenshaltungskosten so hoch, dass die Rente kaum ins Gewicht fällt:
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Los Angeles, CA: Rente deckt nur 24,9 %
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San Francisco, CA: 24,3 % – Spitzenwert bei den Lebenshaltungskosten
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Washington, D.C.: 24,9 %
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New York, NY: 27,8 %
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Miami, FL: 26,9 %
Fazit:
Wer seinen Ruhestand in einer US-Großstadt verbringen will, braucht deutlich mehr finanzielle Rücklagen als bisher oft angenommen. Sozialversicherungsleistungen allein reichen bei Weitem nicht – insbesondere nicht in Kalifornien oder Metropolen an der Ostküste.
Tipp für die Altersvorsorge: Wer nicht auf Millionen Ersparnisse zurückgreifen kann, sollte alternativ kleinere Städte mit niedrigeren Lebenshaltungskosten in Betracht ziehen.
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