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Rückkehr in Trauer: Israel birgt Leichen dreier Geiseln aus dem Gazastreifen

jorono (CC0), Pixabay
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In einem gemeinsamen Einsatz der israelischen Streitkräfte und des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet wurden die sterblichen Überreste dreier Geiseln aus dem Gazastreifen geborgen. Es handelt sich um Ofra Keidar, Jonathan Samerano und Shay Levinson – drei Menschen, die am 7. Oktober 2023 von der Terrororganisation Hamas getötet und verschleppt wurden.

Die Armee teilte mit, dass die Leichen gestern nach präzisen Geheimdienstinformationen lokalisiert und zurückgebracht wurden. Forensische Untersuchungen bestätigten ihre Identität. Den Angehörigen wurde die Nachricht überbracht – eine Nachricht, die zugleich Gewissheit wie auch unermessliche Trauer mit sich bringt.

„Unsere Herzen sind heute bei den Familien Keidar, Samerano und Levinson“, teilte das Forum der Geiselfamilien mit. „Neben der Trauer und dem Schmerz ist ihre Rückkehr ein gewisser Trost für die Familien, die 625 Tage lang in Angst, Ungewissheit und Zweifel ausgeharrt haben.“

Ein Leben, das gewaltsam endete

Ofra Keidar stammte aus dem Kibbuz Beeri, nur wenige Kilometer vom Gazastreifen entfernt. Sie wurde während des brutalen Überfalls der Hamas am 7. Oktober getötet. Ihre Leiche wurde verschleppt, ihr Schicksal war lange ungewiss.

Jonathan Samerano besuchte das Nova-Musikfestival, das an jenem Tag zur Todesfalle wurde. Er floh in Richtung des Kibbuz Beeri – doch auf dem Weg dorthin wurde er von Terroristen erschossen.

Shay Levinson war Soldat der israelischen Armee. Er fiel im Kampf gegen die Angreifer – auch seine Leiche wurde in den Gazastreifen gebracht.

Ein Ruf, der nicht verstummen darf

Die Rückkehr der Leichen ist für die Familien ein schmerzhafter, aber bedeutender Moment. Sie können endlich Abschied nehmen. Doch das Leid bleibt – und mit ihm die dringende Forderung: Bringt auch die übrigen Geiseln nach Hause.

Etwa 50 Geiseln befinden sich weiterhin in der Gewalt terroristischer Gruppen im Gazastreifen. Viele von ihnen leben vermutlich nicht mehr.

Das Forum der Geiselfamilien richtet einen eindringlichen Appell an die israelischen Behörden und die internationale Gemeinschaft: „Jeder Tag zählt. Jeder Mensch zählt.“

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