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Rostock verrechnet sich – und jetzt braucht’s 11 Millionen Euro, um die eigenen Mitarbeiter zu bezahlen

falco (CC0), Pixabay
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Aufgepasst, das gibt’s sonst nur in schlechten Sitcoms:
Die Stadt Rostock hat sich bei den Personalkosten so spektakulär verrechnet, dass jetzt 11 Millionen Euro Kredit aufgenommen werden müssen – nur damit 2700 Mitarbeiter überhaupt ihr Gehalt bekommen.

Man könnte sagen: „Ups, wir haben den Taschenrechner falsch herum gehalten…“

Wenn das Haushaltsbuch zum Escape Room wird

Der Grund für das Debakel ist fast schon rührend: Die Stadt hat einfach mit zu wenig Kosten gerechnet.
Tarifverhandlungen?
Steigende Arbeitgeberanteile?
Höhere Beiträge?
Ach, wird schon irgendwie passen – dachte man offenbar.

Spoiler: Tat es nicht.

Jetzt werden die Gehälter auf Pump gezahlt. Der Finanzausschuss hat in einer Dringlichkeitssitzung brav genickt, und auch die Bürgerschaft wird am Mittwoch „wohl oder übel“ zustimmen. Sonst müsste man den Mitarbeitern offenbar erklären, dass ihr Lohn wegen „kleiner Rechenprobleme“ erst nächsten Monat kommt.

Fehler? Nein, das ist schon fast Kunst

Besonders kreativ wird es aber bei den weiteren 32 Millionen Euro, die ebenfalls fehlen.
Wofür?

  • Technik für die Verwaltung

  • steigende Sozialkosten

  • und – aufgepasst – die Tilgung anderer Kredite

Rostock hat also einen Kredit aufgenommen, um Kredite zu bedienen.
Das nennt man in der Finanzwelt: Fortgeschrittene Kreisbewegung.

Und jetzt? Konsequenzen müssen her!

In der Bürgerschaft soll sogar über eine fristlose Kündigung gesprochen werden – allerdings weiß niemand so genau, wen es betrifft. Vielleicht haben die Verantwortlichen Angst, dass der Betroffene als Erster merkt, wie runtergewirtschaftet die Kasse wirklich ist, und freiwillig flieht.

Unser humorvoller Vorschlag:

Wenn das alles stimmt, dann bleibt eigentlich nur eine logische Entscheidung:

👉 Den Oberbürgermeister SOFORT zum Minister in Kiel befördern!
Denn wer ein 43-Millionen-Euro-Loch mit der Gelassenheit eines Hobby-Buchhalters hinnimmt, erfüllt sämtliche Anforderungen moderner Landespolitik.

ODER – wenn man es weniger sportlich sieht:

👉 Rücktritt. Und zwar vor der nächsten Rechenaufgabe.

Beides wäre eine klare Verbesserung der Gesamtsituation. Entscheiden Sie selbst, was realistischer klingt.

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