Der frischgebackene oberste Gesundheitsbeamte der USA, Robert F. Kennedy Jr., beweist einmal mehr, dass Zahlen nicht seine Stärke sind. Während seiner ersten Pressekonferenz im Weißen Haus verkündete er, dass zwei Menschen an einem Masernausbruch in Texas gestorben seien – doch dummerweise sagt sein eigenes Gesundheitsministerium, dass es nur eine Person war.
Aber wer zählt denn so genau? Ob einer oder zwei – Hauptsache, die Schlagzeile sitzt!
Kennedy, bekannter Impfgegner und Gründer der Anti-Vax-Organisation „Children’s Health Defense“, stellte außerdem klar: So ein Masernausbruch sei doch nichts Ungewöhnliches.
„Wir haben jedes Jahr Masernausbrüche“, verkündete er lässig – als ob es sich um das jährliche Kürbisfest handelt. Dass die USA Masern eigentlich schon im Jahr 2000 offiziell eliminiert hatten und die aktuellen Ausbrüche auf sinkende Impfraten zurückzuführen sind, scheint für Kennedy nebensächlich zu sein.
Peinlich wird es, wenn nicht nur Gesundheitsbehörden, sondern sogar das eigene Ministerium Kennedy widersprechen. Die CDC stellt klar:
✅ Ja, es gibt einen Masernausbruch.
✅ Ja, es gab einen Todesfall – aber nur einen.
✅ Ja, fast alle Infizierten waren nicht geimpft.
Aber gut, vielleicht basiert Kennedys Zählweise auf einer alternativen Mathematik – passend zu seiner alternativen Wissenschaft.
Dr. Manan Trivedi, Internist aus Washington D.C., hätte sich eine etwas seriösere Botschaft gewünscht:
„Die Message sollte sein: Impfen schützt Leben!“
Doch Kennedy bleibt sich treu – während Experten alarmiert sind, dass die Rückkehr der Masern mit wachsender Impfskepsis zusammenhängt.
Wenn Kennedys erste Amtshandlung darin besteht, Todesfälle zu verdoppeln und Masern zu verharmlosen, darf man gespannt sein, was als Nächstes kommt. Vielleicht erklärt er ja demnächst, dass Wasser gar nicht so wichtig ist – schließlich trinken Fische es den ganzen Tag und überleben trotzdem!
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