Die Republikaner im US-Repräsentantenhaus haben einen genialen Plan zur Rettung der Nation ausgearbeitet: Ein Übergangshaushalt bis Herbst 2025, damit der Regierungsapparat nicht völlig zusammenbricht. Natürlich wurde dieser bahnbrechende Entwurf in enger Zusammenarbeit mit dem Weißen Haus erstellt – schließlich ist Donald Trump bekannt für seine Liebe zum ausgeglichenen Staatshaushalt.
Der 99-seitige Meisterplan soll am Dienstag zur Abstimmung kommen, und Trump höchstpersönlich gab seinen Segen auf Truth Social: „Ein sehr guter Entwurf!“ – so sein wohlüberlegtes Urteil. Allerdings warnte er vor den fiesen Demokraten, die bestimmt wieder alles tun würden, um einen „Shutdown“ herbeizuführen – also genau das, was Trump während seiner ersten Amtszeit selbst mehrfach verursacht hat.
Aber keine Sorge! Der Ex-Präsident bittet lediglich um ein paar Monate Zeit, um bis September die Finanzen des Landes in Ordnung zu bringen. Und wenn jemand für seine außergewöhnliche Fähigkeit bekannt ist, Schulden zu reduzieren, dann ja wohl Donald Trump.
Waffen statt Wohlfahrt: Wo die Prioritäten liegen
Der Entwurf sieht eine moderate, kaum nennenswerte Erhöhung der Verteidigungsausgaben um sechs Milliarden Dollar vor – schließlich kann man nie genug U-Boote haben. Natürlich sind auch Gehaltserhöhungen für niedrigere Ränge im Militär enthalten, denn irgendjemand muss ja die Rechnungen für die neuen Waffen bezahlen.
Dafür wird an anderer Stelle vernünftig gespart: Rund 13 Milliarden Dollar sollen gestrichen werden – aber keine Sorge, nicht bei den wirklich wichtigen Dingen (wie Waffen). Die umstrittenen Kürzungen von Elon Musks Behörde für „Regierungseffizienz“ wurden übrigens vorerst verschoben – vermutlich, weil sie so unfassbar effizient ist, dass selbst die Republikaner noch überlegen, ob sie das Risiko eingehen wollen.
Fazit: Mehr Geld für Militär, weniger Geld für alles andere – läuft!
Kurz gesagt: Die Republikaner haben mal wieder gezeigt, wie verantwortungsvolle Finanzpolitik aussieht. Mehr Geld für die Verteidigung, weniger für unwichtige Dinge wie soziale Programme, Infrastruktur oder Bildung. Und wenn es trotzdem zum Shutdown kommt, dann natürlich nur wegen der Demokraten. So einfach ist Politik!
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