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Rekordhoch trotz Marktvolatilität: Österreichs Investmentfonds wachsen auf 232,5 Milliarden Euro

jorono (CC0), Pixabay
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Die österreichische Investmentfondsbranche hat im zweiten Quartal 2025 erneut kräftig zugelegt und einen neuen Rekord erreicht. Laut dem aktuellen Asset-Management-Quartalsbericht der Finanzmarktaufsicht (FMA) stieg das verwaltete Vermögen der heimischen Fonds um 2,1 Prozent beziehungsweise 4,7 Milliarden Euro auf insgesamt 232,5 Milliarden Euro – so hoch wie nie zuvor.

Trotz eines turbulenten Starts in das Quartal, der durch geopolitische Spannungen und volatile Finanzmärkte geprägt war, gelang es den Fondsmanagern, sowohl von positiven Kursentwicklungen als auch von starken Zuflüssen zu profitieren.

Mischfonds weiterhin Spitzenreiter

Mit einem Volumen von 105,4 Milliarden Euro (+1,3 %) bleiben Mischfonds die dominierende Anlageklasse in Österreich. Sie bieten Anlegern ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiko und Rendite und profitieren von der breiten Streuung über verschiedene Anlageformen.

Auf Rang zwei folgen Rentenfonds, die ihr Volumen um 2,4 Prozent auf 64,4 Milliarden Euro steigern konnten. Aktienfonds legten mit einem Plus von 4,6 Prozent sogar am stärksten zu und erreichten ein Gesamtvolumen von 48,3 Milliarden Euro – ein deutliches Zeichen für die wachsende Risikobereitschaft vieler Anlegerinnen und Anleger.

Dagegen mussten Immobilienfonds einen leichten Rückgang von 2,4 Prozent hinnehmen und verwalten aktuell 7,5 Milliarden Euro.

Nachhaltige Fonds auf Rekordkurs

Besonders dynamisch entwickelten sich auch Nachhaltigkeitsfonds, die den Kriterien gemäß Artikel 8 und 9 der EU-Offenlegungsverordnung (SFDR) entsprechen. Ihr Volumen stieg im zweiten Quartal um 2,2 Prozent auf einen neuen Bestwert von 115,5 Milliarden Euro. Damit entfallen mittlerweile rund die Hälfte aller in Österreich verwalteten Fondsvermögen auf nachhaltige Produkte – ein klares Zeichen für den Trend zu verantwortungsbewussten Investments.

Zuflüsse in Milliardenhöhe

Im Zeitraum von April bis Juni verzeichneten die insgesamt 2.099 zum Vertrieb zugelassenen österreichischen Fonds Nettozuflüsse in Höhe von 2,4 Milliarden Euro. Die stärksten Beiträge kamen von:

  • Aktienfonds: +1,2 Mrd. Euro

  • Rentenfonds: +692 Mio. Euro

  • Mischfonds: +649 Mio. Euro

Lediglich Immobilienfonds mussten Nettoabflüsse von rund 205 Mio. Euro hinnehmen.

FMA sieht robuste Branche

Die FMA hebt in ihrem Bericht hervor, dass sich die österreichische Fondsbranche auch in einem anspruchsvollen Umfeld als widerstandsfähig erwiesen habe. „Trotz geopolitischer Unsicherheiten und wechselhafter Marktbedingungen zeigt sich die Investmentlandschaft stabil und wachstumsorientiert“, so ein Sprecher der Behörde.

Experten sehen im anhaltenden Wachstum ein positives Signal für den Kapitalmarktstandort Österreich. Die Kombination aus attraktiven Renditechancen, wachsendem Vertrauen der Anleger und dem Trend zu nachhaltigen Investments dürfte auch in den kommenden Quartalen für weiteren Auftrieb sorgen.

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