Worum geht es?
• Shutdown steht bevor: Die USA stehen nur wenige Stunden vor einem Regierungsstillstand, wenn kein Finanzierungsplan verabschiedet wird. Am Donnerstag scheiterte der Kongress daran, einen von Donald Trump unterstützten GOP-Vorschlag durchzusetzen, der die Regierung bis März finanzieren sollte – und das nur Stunden vor Ablauf der Frist um Mitternacht.
• Schuldenobergrenze auf Eis: Der GOP-Vorschlag sah eine dreimonatige Verlängerung der Regierungsfinanzierung vor, eine zweijährige Aussetzung der Schuldenobergrenze bis Januar 2027 sowie etwa 110 Milliarden US-Dollar für Katastrophenhilfe. Doch fast alle Demokraten und 38 Republikaner stimmten gegen den Vorschlag.
• Trump meldet sich zu Wort: Der designierte Präsident erklärte am Freitagmorgen, dass ein Shutdown, wenn er denn passieren müsse, während Joe Biden im Amt beginnen solle. Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, sagte, er habe einen neuen Plan und rechne mit einer Abstimmung noch am Morgen.
Satirischer Bericht
Ein Shutdown-Spektakel der Sonderklasse rollt auf die USA zu – pünktlich zur festlichen Jahreszeit! Die Hauptstadt ist ein Tollhaus, die politische Landschaft gleicht einem chaotischen Weihnachtsmarkt, und mittendrin tanzt Elon Musk mit einer sprühenden Wunderkerze und einer Twitter-App in der Hand.
Donald Trump, der designierte Weihnachtspräsident, hat anscheinend beschlossen, die Nation in ein festliches Chaos zu stürzen, bevor er überhaupt wieder ins Oval Office einzieht. „Shutdown unter Biden? Klingt wie das perfekte Geschenk!“, verkündete Trump und lehnte sich zurück, als ob er gerade einen Bestseller geschrieben hätte.
Der eigentliche Star des Dramas ist jedoch Elon Musk, der sich wie ein Kind verhält, das den Monopoly-Tisch umwirft, sobald es merkt, dass es nicht gewinnt. „Ich bin nicht nur der reichste Mann der Welt, sondern auch der unoffizielle Weihnachtsmann“, soll Musk in einem seiner zahllosen Tweets gepostet haben. Gerüchte besagen, dass Musk bereits eine „Regierungsabschaltungs-Playlist“ auf Spotify erstellt hat, gefüllt mit Titeln wie „Don’t Stop Believin’“ und „Shutdown Funk“.
Währenddessen bemüht sich der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, hektisch darum, die Geschenke – äh, Entwürfe – neu zu verpacken, bevor die Uhr Mitternacht schlägt. „Wir haben einen Plan!“, rief er aus seinem Büro, doch ob es sich dabei um einen echten Plan oder nur um die Adresse eines guten Punsch-Standes handelt, bleibt abzuwarten.
Republikaner wie Anna Paulina Luna beharren darauf, dass sie mit den Demokraten keine Deals machen werden. „Das ist wie beim Weihnachtsessen: Man mag den Truthahn nicht, aber man isst ihn trotzdem, weil Oma darauf besteht“, murmelte ein ungenannter Demokrat.
In der Zwischenzeit reiben sich die Demokraten die Hände und beobachten, wie Trump und Musk das politische Porzellan zertrümmern. „Wir wollten eigentlich nur eine ruhige Adventszeit“, klagte eine Demokratin. „Jetzt ist es wie Kevin allein zu Haus, nur mit mehr Billionen Dollar auf dem Spiel.“
Ob der Shutdown Realität wird oder ob die Politiker im letzten Moment einen Deal aus dem Sack zaubern, bleibt abzuwarten. Aber eines ist sicher: Das diesjährige Weihnachtsdrama in Washington übertrifft jede Hallmark-Filmhandlung bei weitem.
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