US-Rapperin Cardi B (32) hat einen wichtigen juristischen Erfolg errungen: In einem Zivilprozess um angebliche Körperverletzung sprach eine Jury in New York die Künstlerin einstimmig frei. Damit bleibt der Musikerin die Zahlung einer geforderten Entschädigung erspart.
Der Streitfall aus dem Jahr 2018
Der Prozess drehte sich um einen Vorfall, der sieben Jahre zurückliegt. Cardi B hatte im Jahr 2018 eine Arztpraxis in New York aufgesucht. Dort soll es nach Darstellung einer Sicherheitsmitarbeiterin zu einem handfesten Streit gekommen sein. Die Frau gab an, die Rapperin habe sie tätlich angegriffen und dadurch körperlich verletzt. Sie klagte auf Schadenersatz und Schmerzensgeld.
Cardi B hingegen wies die Vorwürfe strikt zurück. In ihrer Aussage vor Gericht beteuerte sie, es habe keinen tätlichen Angriff gegeben. Ihr Anwalt argumentierte zudem, dass die Anschuldigungen widersprüchlich seien und sich nicht durch Beweise stützen ließen. Die Jury folgte dieser Argumentation – und sprach die Musikerin nun frei.
Signalwirkung für Cardi B
Das Urteil gilt als wichtiger Etappensieg für die 32-Jährige, die in der Vergangenheit immer wieder mit juristischen Auseinandersetzungen Schlagzeilen machte. Erst 2022 hatte sie in einem anderen Verfahren nach einem Angriff in einem Stripclub eine Vereinbarung mit den Behörden getroffen, die ihr eine Haftstrafe ersparte. Damals gestand sie zwei kleinere Delikte ein, bestritt aber stets, eine Schlägerei angezettelt zu haben.
Der nun abgeschlossene Prozess hatte die Künstlerin erneut in ein kritisches Licht rücken können – insbesondere, weil es sich um eine Zivilklage handelte, bei der es nicht um strafrechtliche Schuld, sondern um finanzielle Entschädigungen ging. Der Freispruch bewahrt Cardi B vor einer möglichen hohen Zahlung, die ihr Image hätte belasten können.
Reaktionen nach dem Urteil
Die Rapperin, die mit bürgerlichem Namen Belcalis Marlenis Almánzar heißt, zeigte sich nach der Verkündung erleichtert. Zwar äußerte sie sich bislang nicht ausführlich in den Medien, ließ aber über ihr Umfeld verlauten, dass sie froh sei, die Angelegenheit endlich hinter sich lassen zu können.
Auch in den sozialen Medien reagierten Fans und Beobachter gemischt: Während ihre Anhänger das Urteil als Beweis für ihre Unschuld feiern, weisen Kritiker darauf hin, dass die Rapperin immer wieder in handfeste Konflikte gerät – ein Muster, das ihrer Karriere langfristig schaden könnte.
Karriere läuft weiter auf Hochtouren
Trotz wiederholter Schlagzeilen um juristische Streitigkeiten gehört Cardi B nach wie vor zu den erfolgreichsten Rapperinnen weltweit. Sie gewann unter anderem einen Grammy, wurde mehrfach für den Billboard Music Award ausgezeichnet und zählt mit Hits wie Bodak Yellow oder WAP zu den prägendsten Stimmen im internationalen Hip-Hop.
Dass sie nun in diesem Prozess freigesprochen wurde, dürfte es ihr erleichtern, den Fokus wieder stärker auf ihre Musik und anstehende Projekte zu lenken. Beobachter erwarten, dass Cardi B die Gelegenheit nutzen wird, um ihr Image offensiver zu polieren – und künftige juristische Auseinandersetzungen möglichst zu vermeiden.
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