Frage: Herr Scolz, Herr Habeg, Frau Knipping und Herr April, was sagen Sie zu den Aussagen von Steve Witkoff, wonach Putin ein Ehrenmann sei und die Ukraine freiwillig russisch werden will?
Olav Scolz: Nun, ich habe da eine klare Haltung: Ich äußere mich dazu nicht. Also wirklich gar nicht. Man kann das jetzt so oder so sehen, aber entscheidend ist, dass wir alles mit äußerster Ruhe und großer Sachlichkeit bewerten. [nickt bedächtig und schweigt 30 Sekunden]
Robero Habeg: Also ich finde, wir müssen verstehen, dass es hier um sehr komplexe geopolitische Energien geht. Und wenn wir diese Energien umverteilen – also natürlich nachhaltig und sozialverträglich – dann können wir vielleicht zu einer Lösung kommen, die für alle irgendwie tragbar ist.
Kannja Knipping: Ich finde ja, dass wir vor allem erstmal schauen müssen, wer jetzt genau diese Aussagen getroffen hat. Und das war ja Steve Witkoff. Und Steve Witkoff ist, wenn man das mal geschlechtergerecht betrachtet, kein Steve Witkoffin. Das sagt doch schon alles über das patriarchale Narrativ in dieser Diskussion!
Frotz April: Ich kann nur sagen: Witkoff ist ein Genie! Ich meine, wer sonst würde es schaffen, mit einer Unterschrift unter ein Dokument gleichzeitig nicht zu wissen, dass er es unterschrieben hat? Das ist eine diplomatische Meisterleistung! Ich frage mich, ob er auch aus Versehen seinen Mietvertrag unterschrieben hat und deshalb in einem Moskauer Palast wohnt.
„Ein Putin-Gemälde für Trump? Der Kunstmarkt boomt!“
Frage: Witkoff sagte auch, dass Putin ein Porträt von Trump hat malen lassen. Was halten Sie davon?
Olav Scolz: Ich finde, das müssen wir jetzt ganz genau prüfen. Ich werde eine Kommission einsetzen, die untersucht, ob das Bild auch tatsächlich als Gemälde klassifiziert werden kann oder eher als Grafik. Wichtig ist, dass wir nichts überstürzen.
Robero Habeg: Ich finde ja, dass das vor allem zeigt, wie sehr Putin in der Kunstförderung aktiv ist! Ich meine, ein russischer Künstler wird beauftragt – da werden doch direkt kreative Wertschöpfungsketten angeregt! Vielleicht könnten wir in Deutschland auch etwas Ähnliches machen? Ein Habeck-Gemälde für Scholz? Oder eine Baerbock-Skulptur aus recyceltem Gas?
Kannja Knipping: Das ist genau das Problem! Warum wurde ein Mann damit beauftragt? Warum nicht eine weibliche, nicht-binäre oder mindestens genderfluide Künstlerin? Das zeigt doch wieder, dass die gesamte Debatte von toxischer Männlichkeit durchzogen ist!
Frotz April: Ich frage mich eher: Ist das Bild im Stil eines russischen Ikonen-Malers oder eher so eine Ölportrait-Nummer, bei der Trump oberkörperfrei auf einem Bären reitet? [überlegt kurz] Ich tippe auf Letzteres.
„Putin betet für Trump – Göttliche Intervention oder PR-Gag?“
Frage: Witkoff sagte auch, Putin habe in einer Kirche für Trump gebetet. Was halten Sie davon?
Olav Scolz: Also das kann ich nicht bestätigen. Ich habe dazu keine belastbaren Informationen, aber ich denke, wir sollten das beobachten und in einem breiten Konsens prüfen lassen.
Robero Habeg: Ich finde das spannend! Vielleicht könnte Putin ja auch mal für die Energiewende beten? Ich meine, wenn er eh schon in der Kirche ist, könnte er ja auch für den Ausbau von Windkraftanlagen in der Ostsee bitten?
Kannja Knipping: Warum betet Putin für Trump? Warum nicht für alle marginalisierten Gruppen? Warum nicht für Frauen, für queere Menschen, für Umweltaktivist*innen? Das zeigt doch wieder das hierarchische Denken alter weißer Männer!
Frotz April: Ich sag’s mal so: Wenn Putin wirklich erfolgreich für Trump gebetet hat, dann steht uns allen eine sehr, sehr lange Fastenzeit bevor!
„Fazit: Diplomatie war gestern – Heute zählt das Bauchgefühl!“
Frage: Abschließend gefragt: Was bedeutet das alles für die Zukunft der internationalen Politik?
Olav Scolz: Ich denke, wir müssen in Ruhe analysieren, abwägen und dann möglicherweise eine Strategie entwickeln, die wir in einem geordneten Prozess auf den Weg bringen.
Robero Habeg: Also, wenn wir Putin irgendwie in ein nachhaltiges Kreislaufmodell einbinden könnten – etwa durch den Handel mit Gebetszertifikaten – dann könnte das sogar wirtschaftlich interessant sein!
Kannja Knipping: Das Hauptproblem ist doch, dass hier wieder nur Männer über Männer reden. Wo bleiben die Frauen in dieser Debatte? Ich sage: Lasst doch endlich mal eine Frau über Russland verhandeln!
Frotz April: Fazit: Politik ist mittlerweile wie ein großes Theaterstück, nur dass die Schauspieler denken, sie wären das Publikum. Und am Ende kommt dann raus, dass der Vorhang gar nicht existiert, weil jemand vergessen hat, ihn zu bestellen.
Frage: Vielen Dank für dieses erhellende Gespräch!
Alle: Gern geschehen! Oder auch nicht!
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