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Preise für Wohnimmobilien steigen weiter – Immobilienmarkt setzt Erholungskurs fort

fietzfotos (CC0), Pixabay
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Der deutsche Wohnimmobilienmarkt zeigt weiterhin eine klare Aufwärtstendenz. Nach einer aktuellen Auswertung des Verbands Deutscher Pfandbriefbanken (VDP) sind die Preise für Wohnungen und Häuser im Zeitraum April bis Juni 2025 gegenüber dem ersten Quartal um 1,1 Prozent gestiegen. Damit setzte sich der positive Trend fort, wenn auch mit leicht gebremstem Tempo – der Zuwachs fiel um 0,1 Prozentpunkte geringer aus als zu Jahresbeginn.

„Die Erholungsphase auf dem Immobilienmarkt hält weiter an“, betonte VDP-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt in einem Gespräch mit der dpa. Er hob hervor, dass dies bereits das fünfte Quartal in Folge mit steigenden Preisen sei – ein deutliches Signal, dass sich der Markt nach den Preisrückgängen in den Jahren 2022 und 2023 stabilisiert.

Der VDP stützt seine Analyse auf umfangreiche Transaktionsdaten von mehr als 700 Banken. Diese zeigen, dass sowohl Eigentumswohnungen als auch Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser von der Preisentwicklung profitieren. Besonders in wirtschaftlich starken Regionen und Ballungsräumen bleibt die Nachfrage hoch, was den Preisanstieg zusätzlich befeuert.

Fachleute sehen in der Entwicklung ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren: Zum einen scheinen sich Kaufinteressenten wieder vermehrt an den Markt zu wagen, nachdem sich die Zinsen für Baufinanzierungen etwas stabilisiert haben. Zum anderen spielt das knappe Angebot an Wohnraum – insbesondere in Großstädten – eine entscheidende Rolle.

Trotz der positiven Dynamik mahnt der Verband zu Vorsicht: Die Erholung stehe zwar auf einem stabileren Fundament, könne aber durch konjunkturelle Unsicherheiten, weitere Zinsanhebungen oder steigende Baukosten jederzeit gebremst werden.

Unterm Strich deutet vieles darauf hin, dass sich der Immobilienmarkt in Deutschland nach einer Phase der Anpassung und Zurückhaltung wieder in einem moderaten Aufwärtstrend befindet – auch wenn von den früheren zweistelligen Preissteigerungen keine Rede mehr ist.

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