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Preisaufschlag bei Spotify: Mehr zahlen, weniger Klang?

Ms_pro996 (CC0), Pixabay
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Spotify dreht erneut an der Preisschraube: Das Premium-Abo kostet künftig 12 Euro pro Monat. Die Erhöhung kommt nicht überraschend, sorgt aber für Diskussionen. Denn während Spotify mit einer riesigen Auswahl punkten kann, bieten andere Dienste oft mehr Klangqualität – und das zu einem niedrigeren Preis.

Mehr zahlen, aber nicht unbedingt mehr bekommen

Viele Nutzer kritisieren, dass Spotify trotz des höheren Preises weiter auf das komprimierte AAC-Format setzt. Konkurrenzdienste wie Apple Music, Tidal oder Amazon Music Unlimited liefern Musik längst in verlustfreier Qualität. Das vor Jahren angekündigte HiFi-Angebot von Spotify lässt weiter auf sich warten – und dürfte, falls es kommt, wohl noch einmal extra kosten.

Beim Umfang liegt Spotify mit rund 100 Millionen Songs gleichauf mit Apple, Tidal und Deezer. Die Unterschiede sind gering. Zusätzliche Inhalte wie Podcasts und Hörbuchstunden sind nett, aber für reine Musikfans oft kein Kaufargument.

Alternativen im Überblick

Apple Music – Klare Sache für Musikfans
Hohe Klangqualität, eine durchdachte App und perfekte Integration ins Apple-Ökosystem machen Apple Music attraktiv. Auch Android-Nutzer kommen auf ihre Kosten. Preis: 10,99 Euro/Monat – günstiger als Spotify und mit mehr Soundqualität.

Amazon Music Unlimited – Vorteil für Prime-Kunden
Prime-Mitglieder zahlen nur 9,99 Euro/Monat für 100 Millionen Songs in verlustfreier Qualität. Zusätzlich gibt es ein Echo-Abo für 5,49 Euro, allerdings nur für ein einzelnes Gerät.

Deezer – Riesenbibliothek und smarte Vorschläge
Mit über 120 Millionen Titeln und der beliebten Flow-Funktion bietet Deezer eine starke Alternative. Preis: 11,99 Euro/Monat, dafür verlustfreie Musik im FLAC-Format und flexible Optionen für Paare oder Familien.

Fazit: Wer vor allem Wert auf Klangqualität legt, findet bei anderen Diensten derzeit mehr fürs Geld. Spotify bleibt stark in Sachen Auswahl und Zusatzinhalte – doch ob das den höheren Preis rechtfertigt, muss jeder selbst entscheiden.

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