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Portland: ICE-Einsatz endet im Kugelhagel – wieder einmal

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Während die USA noch über den ICE-Schusswaffengebrauch in Minneapolis diskutieren, liefert Portland direkt den nächsten „Live-Einsatz“: Zwei Menschen wurden am Montag bei einem Schusswechsel mit Bundesagenten verletzt – die genaue Story? Noch unklar. Die Aufregung? Riesig.

Gegen 14:18 Uhr hieß es laut Polizei: „Achtung, Schüsse gefallen!“ Rund sechs Minuten später: „Oh, übrigens, es gibt Verletzte – irgendwo anders.“ Klassischer Behördenfunk deluxe.

Laut dem Heimatschutzministerium soll der Fahrer eines verdächtigen Autos, mutmaßlich Mitglied der venezolanischen Gang Tren de Aragua, versucht haben, mit seinem Wagen Bundesbeamte umzufahren. Diese reagierten mit einem „defensiven Schuss“ – was klingt wie ein Euphemismus für: „Wir haben zuerst geschossen.“

Die Beifahrerin sei laut Homeland Security übrigens auch Gangmitglied – eine Art 2-für-1-Angebot im Anti-Terror-Tarif.

Die örtlichen Behörden hatten keinerlei Ahnung, was da eigentlich los war. Polizeichef Bob Day: „Wir wissen nichts, aber wir helfen gern.“ Immerhin ehrlich.

Politik reagiert – mit Wut, Ratlosigkeit und Pressekonferenzen

Portlands Bürgermeister Keith Wilson forderte ein sofortiges Ende aller ICE-Aktivitäten in der Stadt: „Früher konnten wir dem Bund noch glauben. Das war einmal.“

Gouverneurin Tina Kotek klagte über „zerstörtes Vertrauen“ und forderte Transparenz – ein Evergreen der Empörung, besonders wenn niemand genau weiß, was passiert ist.

Auch Senator Wyden äußerte sich per Social Media und warnte: „Trump will Unruhen provozieren. Leute, fallt nicht drauf rein!“ Seine Kollege Jeff Merkley sekundierte mit: „Bleibt friedlich, auch wenn ICE wieder Schießübungen veranstaltet.“

Ein Déjà-vu mit Sturmgewehr

Das Ganze geschah nur einen Tag, nachdem ICE-Agenten in Minneapolis eine Frau erschossen hatten – offiziell, weil sie ihr Auto zur „Waffe“ gemacht habe. Kritiker sprechen von Mord. Videos, so der Bürgermeister von Minneapolis, zeigten etwas völlig anderes. Die Stimmung ist gereizt. Der Kaffeekonsum von Politikern und Journalisten ebenfalls.

Der Schusswechsel in Portland war übrigens nicht der erste: In Maryland wurde im Dezember ein Verdächtiger angeschossen, in Chicago zwei, einer davon tödlich. Fast schon eine Tournee der Bundesgewalt, powered by Homeland Security.

„El Helicoide“ bald geschlossen – yay?

In Venezuela hatte Trump zuletzt Maduro mit einem Spezialkommando aus dem Präsidentenpalast holen lassen – ganz ohne Kinotrailer, aber mit echter Festnahme. Nun sollen politische Gefangene freikommen, das berüchtigte Gefängnis „El Helicoide“ geschlossen werden. Menschenrechtsgruppen sagen: „Toll – aber das ist nur ein Gefängnis von vielen.“

Fazit: Willkommen im Law-and-Order-Kabarett

Während ICE und Homeland Security landesweit unterwegs sind, um „nationale Sicherheit“ zu retten, melden sich immer mehr Städte mit derselben Botschaft: „Bitte lasst uns in Ruhe.“

Doch Trump scheint wild entschlossen, nicht nur das Gewaltmonopol des Staates, sondern auch das Drehbuch für den nächsten Actionfilm persönlich zu schreiben. Titelvorschlag:
„Fast & Federal: Portland Drift“

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