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Pleite

SimonMichaelHill (CC0), Pixabay
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 Iranische Privatbank Ajandeh ist pleite – Kunden stehen Schlange, Regierung steht
Während die iranische Wirtschaft weiter unter internationalen Sanktionen ächzt, hat es nun auch den Privatbankensektor voll erwischt: Die Ajandeh Bank, einst stolz als „moderne Alternative“ zu den staatlichen Geldhäusern gegründet, ist zahlungsunfähig.

Die staatlichen Medien meldeten nüchtern, alle Vermögenswerte der Bank seien an das staatliche Institut Bank Melli Iran übergegangen – was ungefähr so klingt wie: „Wir haben den Karren übernommen, aber das Rad quietscht noch.“

Ein AFP-Reporter vor Ort beschrieb Szenen, wie man sie sonst nur aus alten Western kennt – nur ohne Pferde: lange Schlangen vor den Filialen, nervöse Kunden, Polizeipräsenz inklusive. Offenbar hatten viele versucht, ihr Geld noch schnell in Sicherheit zu bringen – also dorthin, wo es ohnehin nicht hinkommt.


Von „Ajandeh“ (Zukunft) zur Vergangenheit

Ironischerweise bedeutet der Name Ajandeh auf Persisch „Zukunft“.
Nun steht die Bank symbolisch für die Vergangenheit einer Finanzpolitik, die auf Hoffnung und Überziehung basierte.

2012 gegründet, wuchs das Institut auf 270 Filialen, davon 150 in Teheran – ein beeindruckendes Filialnetz für eine Bank, die am Ende offenbar mehr Schulden als Schalter hatte.

Laut offiziellen Angaben belaufen sich die Verluste auf rund 4,5 Milliarden Euro, dazu kommen Schulden in Höhe von 2,5 Milliarden Euro – oder, wie iranische Ökonomen sagen würden: „Ein ganz normaler Dienstag.“


Minister: „Kein Anlass zur Sorge“ – also Grund zur Sorge

Wirtschaftsminister Ali Madanisadeh trat umgehend vor die Presse und erklärte, „es bestehe kein Anlass zur Sorge“.
Ein Satz, der weltweit in Finanzkrisen als das untrügliche Signal dafür gilt, dass man sich ab jetzt Sorgen machen sollte.

Das Geld der Sparer sei sicher, hieß es weiter. Allerdings ließ der Minister offen, wo genau es sicher sei.


Bank Melli übernimmt – der Staat hilft sich selbst

Die iranische Zentralbank beschloss die Übernahme kurzerhand durch die staatliche Bank Melli Iran. Damit ist Ajandeh zwar offiziell „gerettet“, faktisch aber ein Fall fürs Geschichtsbuch.

Beobachter werten den Schritt als weiteres Zeichen dafür, dass private Finanzinstitute im Iran unter den Sanktionen und der Inflation kaum überleben können. Wenn kein Geld reinkommt, bleibt eben nur das, was rausgeht – und das war bei Ajandeh wohl jede Menge.


Fazit: Zukunft vertagt

Mit der Pleite der Ajandeh Bank verliert der Iran eine seiner wichtigsten privaten Banken – und viele Kunden verlieren ihr Vertrauen in die „freie Marktwirtschaft“ des Landes, die ohnehin mehr Fiktion als Funktion ist.

Ob die Übernahme durch die Bank Melli wirklich Stabilität bringt, bleibt abzuwarten.
Oder wie es ein Teheraner Kunde vor laufender Kamera sagte:

„Ich habe noch 20 Euro auf dem Konto – vielleicht sollte ich mir lieber ein Sandwich kaufen, bevor das auch weg ist.“


Möchtest du, dass ich daraus eine pointierte Kurzmeldung im Stil von „heute journal update“ oder Tagesschau.de mache (seriöser, aber mit feinem Unterton), oder soll ich die satirische Version weiter ausbauen – z. B. mit fiktiven Zitaten, Wortspielen und Kommentaren über die iranische Wirtschaftspolitik?

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