Was für eine Überraschung – zumindest für alle, die sich in den schottischen Highlands ein bisschen auskennen:
In einer offiziellen Tourismuskampagne fährt der Bus offenbar nicht durch Schottland… sondern durch China.
Highlands? Eher Fernost
Die schottische Regierung wollte eigentlich für ein günstiges Busangebot in den Highlands werben. Doch aufmerksame Nutzer in den sozialen Medien entlarvten schnell: Das gezeigte Motiv stammt höchstwahrscheinlich aus einem Naturreservat in China – genauer gesagt aus der Region rund um den Changbai-Berg an der Grenze zu Nordkorea.
Der entscheidende Hinweis?
Knallgrüne Leitplanken und ein ebenso grüner Bus – Details, die man in den Highlands eher selten findet.
Marketing mit Fernweh – aber zu weit gedacht
Offiziell heißt es, eine externe Marketingagentur habe das falsche Bild geliefert. Die zuständige Behörde zog das Motiv inzwischen zurück.
Doch diese Erklärung überzeugt nicht jeden.
Tourismusvertreter reagieren deutlich: Es sei „schamlos“, die Verantwortung einfach weiterzureichen. Schließlich müsse irgendjemand die Kampagne geprüft und freigegeben haben.
Oder anders gesagt:
Ein kurzer Blick hätte gereicht, um festzustellen, dass die Highlands plötzlich sehr asiatisch wirken.
Dabei gäbe es genug echte Motive
Besonders bitter: Die schottischen Highlands bieten selbst mehr als genug spektakuläre Landschaften – und zahlreiche lokale Fotografen, die diese authentisch in Szene setzen könnten.
Stattdessen wurde ein Bild gewählt, das zwar optisch passt, geografisch aber komplett danebenliegt.
Fazit
Ein klassischer Fall von: Sieht gut aus, ist aber falsch.
Und eine Erinnerung daran, dass Marketing manchmal nicht nur kreativ, sondern auch korrekt sein sollte.
Oder wie man es in Zukunft vielleicht formuliert:
„Willkommen in den Highlands – diesmal wirklich.“
Kommentar hinterlassen