Die allererste Hermes Birkin Bag – das legendäre Vorbild einer der begehrtesten Luxustaschen der Welt – kommt am 10. Juli in Paris bei Sotheby’s unter den Hammer. Das Auktionshaus kündigte am Donnerstag an, dass „The Original Birkin“ die kommende „Fashion Icons“-Versteigerung anführen wird.
Die schwarze Lederhandtasche mit klassischem Sattelstich wurde vor rund 40 Jahren für die britisch-französische Schauspielerin und Sängerin Jane Birkin entworfen, die 2023 verstorben ist. Sie inspirierte nicht nur den Namen, sondern auch die Form der Tasche – als Symbol für Understatement, Qualität und französische Handwerkskunst.
„Es gibt seltene Momente in der Modewelt, in denen ein Objekt nicht nur Trends überdauert, sondern zur Legende wird“, sagte Morgane Halimi von Sotheby’s. Das Auktionshaus rechnet mit großem Interesse und potenziellen Rekordgeboten, nennt aber keinen konkreten Schätzpreis.
Die Entstehungsgeschichte der Tasche ist ebenso ikonisch wie das Produkt selbst: Auf einem Flug in den 1980er-Jahren traf Jane Birkin zufällig auf Hermes-Chef Jean-Louis Dumas. In einem Gespräch über ihre Suche nach einer praktischen, aber eleganten Tasche kritzelte Birkin kurzerhand ihre Idee auf eine Flugzeug-Kotztüte – und schuf damit eine Stilikone.
Heute ist die Birkin Bag in zahllosen Ausführungen, Farben und Materialien erhältlich – doch das Original war schlicht, funktional und in klassischem Schwarz gehalten. Mit dieser Versteigerung wird nicht nur ein Stück Modegeschichte, sondern auch ein Symbol für kulturellen Einfluss und persönlichen Stil gewürdigt.
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