US-Präsident Donald Trump hat im Rahmen des Women’s History Month im Weißen Haus die erfolgreiche Bobfahrerin Kaillie Armbruster Humphries geehrt. Die Athletin, die insgesamt sechs olympische Medaillen gewonnen hat, revanchierte sich mit einer besonderen Geste und überreichte dem Präsidenten eine Auszeichnung.
Armbruster Humphries, die ursprünglich aus Kanada stammt und später US-Staatsbürgerin wurde, bezeichnete es als große Ehre, für ihre neue Heimat bei den Olympischen Spielen Medaillen gewonnen zu haben.
Bei den Winterspielen 2026 in Mailand-Cortina gewann die 40-Jährige zwei Bronzemedaillen für die USA – eine im Monobob und eine im Zweierbob.
Besonders emotional war der Erfolg für die Sportlerin, weil er nach einer schwierigen Phase in ihrem Leben kam. Nach einer Diagnose von Endometriose im Stadium IV im Jahr 2021 musste sie sich einer langen medizinischen Behandlung unterziehen.
Nach rund zweieinhalb Jahren künstlicher Befruchtung (IVF) brachte sie im Juni 2024 ihren Sohn Aulden zur Welt.
„Mein größter Traum war es, Mutter zu werden und danach wieder auf einem olympischen Podium zu stehen“, sagte sie.
„Diese beiden Bronzemedaillen fühlen sich für mich wie Gold an.“
Während der Veranstaltung dankte Armbruster Humphries dem Präsidenten für politische Maßnahmen zur Ausweitung von IVF-Behandlungen, die ihr nach eigenen Angaben geholfen hätten, Mutter zu werden.
Zudem würdigte sie eine von Trump unterzeichnete Verordnung, die biologische Männer von Frauenwettbewerben im Sport ausschließen soll.
Im Rahmen der Zeremonie überreichte die Bobfahrerin Trump den „Olympic Order of Ikkos“. Diese besondere Auszeichnung dürfen Olympioniken an Personen vergeben, die ihrer Meinung nach maßgeblich zu ihrem Erfolg beigetragen haben.
Armbruster Humphries erklärte, sie glaube, dass es das erste Mal sei, dass diese Ehrung an einen US-Präsidenten verliehen wurde.
Trump reagierte humorvoll auf die Geste und sagte:
„Ich wusste, dass ich sie mag.“
Armbruster Humphries startete erstmals bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver für Kanada und nahm anschließend auch an den Spielen 2014 in Sotschi und 2018 in Pyeongchang teil.
2019 wechselte sie zum Team USA, nachdem sie bereits 2016 in die Vereinigten Staaten gezogen war. 2021 erhielt sie offiziell die US-Staatsbürgerschaft.
Heute zählt sie zu den erfolgreichsten Bobfahrerinnen der olympischen Geschichte.
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