Die Internationale Energieagentur (IEA) hat eine geniale Lösung für die aktuelle Ölkrise präsentiert. Und sie ist so überraschend wie beruhigend: Wir sollen einfach weniger verbrauchen.
Konkret heißt das: langsamer fahren, öfter im Homeoffice bleiben, mehr Bus und Bahn nutzen, weniger fliegen, effizienter kochen, Carsharing betreiben – kurz gesagt: einfach unser gesamtes Leben ein bisschen umstellen. Kein großes Ding also.
Besonders charmant: das Tempolimit. Zehn km/h weniger auf der Autobahn – und schon ist die Energiekrise quasi halb gelöst. Wer hätte gedacht, dass zwischen 130 und 120 km/h die globale Stabilität liegt?
Auch die Idee mit geraden und ungeraden Kennzeichen wirkt angenehm retro. Willkommen zurück in den 70ern – nur diesmal ohne Schlaghosen, aber mit deutlich höheren Spritpreisen.
Und der eigentliche Konflikt?
Nun ja, der wird in den Empfehlungen eher elegant umfahren.
Denn während Tankstellenpreise steigen und Lieferketten ins Stocken geraten, konzentrieren sich die Vorschläge vor allem darauf, dass Bürger bitte sparsamer sein sollen. Weniger fahren, weniger fliegen, weniger verbrauchen. Mehr verzichten.
Man könnte fast den Eindruck bekommen, die Lösung liege primär im Verhalten der Bevölkerung – und weniger in der Ursache der Krise.
Und genau da stellt sich, ganz vorsichtig und natürlich rein satirisch gemeint, eine alternative Frage:
Wäre es nicht eventuell effizienter, Netanyahu und Donald Trump einfach gemeinsam in die Wüste zu schicken – und das Problem direkt an der Quelle zu lösen?
Natürlich nur hypothetisch.
Und selbstverständlich ohne Tempolimit.
Bis dahin bleibt es wohl bei den offiziellen Empfehlungen:
langsamer fahren, weniger reisen, sparsamer leben.
Oder anders gesagt:
Die Welt brennt – und wir drehen am Temporegler.
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