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Notbremse gegen Billig-Kobalt: Richtiger Schritt für Marktstabilität und Nachhaltigkeit

ZIPNON (CC0), Pixabay
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Die Entscheidung der Demokratischen Republik Kongo (DRK), einen dreimonatigen Exportstopp für Kobalt zu verhängen, ist eine notwendige und sinnvolle Maßnahme. Damit steuert das Land gegen den dramatischen Preisverfall, der durch Überproduktion, insbesondere chinesischer Unternehmen, verursacht wurde.

Warum ist das Exportverbot richtig?

Stabilisierung des Kobaltmarktes – Der Preisverfall bedrohte die wirtschaftliche Entwicklung der DRK, die auf faire Rohstofferlöse angewiesen ist. Seit dem Stopp steigt der Kobaltpreis wieder.
Schutz der natürlichen Ressourcen – Die unkontrollierte Förderung führte zu massiven Umweltschäden und Ausbeutung in Kleinminen. Eine Marktregulierung kann helfen, nachhaltigere Bedingungen zu schaffen.
Weniger Einfluss durch ausländische Konzerne – Besonders chinesische Unternehmen dominierten den Markt und trugen zur Überflutung mit billigem Kobalt bei. Eine Kontrolle der Exporte stärkt die Position der DRK.

Herausforderungen und Ausblick

Obwohl der Abbau weiterläuft, kann der Exportstopp zumindest kurzfristig Preise stabilisieren und die DRK in eine bessere Verhandlungsposition bringen. Langfristig sollte das Land jedoch auf eigene Verarbeitungsstrukturen setzen, um Kobalt nicht nur als Rohstoff, sondern als hochwertiges Endprodukt zu exportieren.

Trotz möglicher Auswirkungen auf die E-Auto-Industrie ist dieser Schritt entscheidend für eine faire, nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Nutzung der Rohstoffe.

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