Der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy muss heute seine Haft im Pariser Gefängnis La Santé antreten. Das Haus verfügt über einen speziell gesicherten Bereich für prominente Insassen oder Personen, die besonderen Schutz benötigen. Zu welcher Uhrzeit der 70-Jährige dort eintreffen wird, blieb vorab geheim.
Sarkozy war Ende September im sogenannten Libyen-Prozess wegen illegaler Wahlkampffinanzierung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht ordnete eine sofortige Vollstreckung des Urteils an – obwohl Sarkozy gegen das Urteil Berufung eingelegt hat. Der Ex-Präsident weist die Vorwürfe weiterhin entschieden zurück.
Da Sarkozy inzwischen das 70. Lebensjahr vollendet hat, steht ihm nach französischem Recht die Möglichkeit offen, eine Haftverschonung unter Auflagen zu beantragen. Damit könnte er die Strafe außerhalb der Gefängnismauern verbüßen, etwa im Hausarrest.
Bekannt wurde zudem, dass Sarkozy kurz vor Haftantritt noch zu einem Treffen mit Präsident Emmanuel Macron im Élysée-Palast eingeladen war. Der Élysée bestätigte das Gespräch auf Anfrage. Justizminister Gérald Darmanin kündigte an, Sarkozy im Gefängnis besuchen zu wollen – ein ungewöhnlicher Schritt, der in Frankreich bereits für Diskussionen sorgt.
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