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ChristopherPluta (CC0), Pixabay
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Italiens Oberster Gesundheitsrat (CTS), der die italienische Regierung in Sachen Coronavirus berät, hat den Leiter der Abteilung für Intensivtherapien der San-Raffaele-Klinik in Mailand, Alberto Zangrillo, scharf kritisiert. Dieser hatte in einem Interview gestern behauptet, dass SARS-CoV-2 vom klinischen Standpunkt in Italien nicht mehr existiere.

Zangrillos Aussagen seien „oberflächlich und irreführend“, so CTS-Koordinator, Agostino Miozzo. „Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise für Zangrillos Aussagen. Heute wurden noch 80 Todesopfer und Hunderte neue Infektionsfälle in Italien gemeldet, 50 Prozent davon in der Lombardei, Zangrillos Region“, kommentierte Miozzo, daher sei die Pandemie in Italien noch nicht zu Ende.

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Der armenische Regierungschef Nikol Paschinian ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte Paschinian heute selbst in einem Video mit, das er auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte. „Ich habe keine Symptome“, sagte der Regierungschef. Seine ganze Familie sei infiziert, fügte er hinzu.

Paschinian, der gerade seinen 45. Geburtstag feiert, hat sich in häusliche Quarantäne begeben. Die Infektion sei entdeckt worden, als er vor einem geplanten Besuch beim Militär des Landes einen Test gemacht habe. Seine Amtsgeschäfte wolle er von zu Hause fortsetzen, teilte er mit.

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Auf europäischer Ebene setzt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron große Initiativen. In der Heimat hat sein Image als Macher hingegen schwere Kratzer erlitten. Vor allem das Krisenmanagement seiner Regierung steht in der Kritik. Auch Macrons Abgeordnete laufen ihm davon: Zuletzt kam es zu zwei Abspaltungen – kurz vor der zweiten Runde der Kommunalwahlen.

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China droht den USA mit harten Gegenmaßnahmen, sollten sie die Interessen der Volksrepublik verletzen. Beide Länder könnten einen Nutzen aus einer bilateralen Zusammenarbeit ziehen, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Zhao Lijian, heute in Peking. China werde aber seine Sicherheit und die Umsetzung seiner Interessen vehement verteidigen.

Zhao kritisierte die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, wegen des geplanten chinesischen Sicherheitsgesetzes der Sonderverwaltungszone Hongkong wirtschaftliche Privilegien abzuerkennen.

 

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