Die Gouverneurin des Bundesstaats New York, Kathy Hochul, hat ihren Vorschlag zurückgezogen, kommerzielle Robotaxi-Dienste auch in Städten außerhalb von New York City zu erlauben. Nach Gesprächen mit Abgeordneten und weiteren Beteiligten habe sich gezeigt, dass die politische Unterstützung fehle, teilte ihr Sprecher mit.
Die Entscheidung ist ein Rückschlag für Waymo, eine Tochter des Google-Mutterkonzerns Alphabet Inc.. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr eine erste Genehmigung erhalten, autonome Fahrzeuge in New York City zu testen – allerdings noch mit einem Sicherheitsexperten am Steuer. Diese Erlaubnis bleibt bestehen, da Hochuls Vorstoß nur Regionen außerhalb der Metropole betraf.
Waymo betreibt bereits kostenpflichtige fahrerlose Fahrdienste in mehreren US-Städten, darunter im Raum San Francisco, in Los Angeles, Phoenix, Austin und Atlanta. Mit einer Ausweitung auf weitere Städte im Bundesstaat New York wollte das Unternehmen seine Marktposition stärken.
Autonome Fahrdienste stehen jedoch weiterhin unter genauer Beobachtung. Nach Unfällen – etwa mit dem inzwischen eingestellten Robotaxi-Projekt von Cruise – sind Sicherheitsbedenken gewachsen. Waymo verweist hingegen auf eine positive Sicherheitsbilanz und argumentiert, selbstfahrende Autos könnten Unfallzahlen senken und Fußgänger besser schützen.
Trotz der aktuellen Absage kündigte das Unternehmen an, weiter mit dem Parlament des Bundesstaats zusammenarbeiten zu wollen, um Robotaxis langfristig auch in anderen Städten New Yorks zu ermöglichen.
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