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Nach dem tödlichen Polizeieinsatz in Atlanta im US-Staat Georgia will die Staatsanwaltschaft in dieser Woche über mögliche Anklagepunkte entscheiden. Zuvor sollten noch zwei Zeugen gehört werden, erklärte der Bezirksstaatsanwalt Paul Howard gestern in einer Mitteilung.

Ein weißer Polizist hatte am Freitagabend auf einem Parkplatz eines Schnellrestaurants den Afroamerikaner Rayshard Brooks niedergeschossen, der sich nach Angaben des Kriminalamts in Georgia (GBI) zuvor seiner Festnahme widersetzt und einem der Beamten seine Elektroschockpistole (Taser) abgenommen hatte. Der 27-Jährige starb in einem Krankenhaus.

Zwei Schussverletzungen haben zum Tod des Afroamerikaners Rayshard Brooks nach einem Polizeieinsatz in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia geführt.

Die Gerichtsmedizin habe nach der Obduktion mitgeteilt, dass Brooks zwei Schüsse in den Rücken trafen, berichtete der TV-Sender CNN am Abend (Ortszeit). Der 27-Jährige sei an Organschäden und Blutverlust durch die beiden Schussverletzungen gestorben. Der Tod werde als Tötungsdelikt geführt.

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Vor einer geplanten Protestaktion der prokurdischen Oppositionspartei HDP in der Türkei haben mehrere Provinzen die Ein- und Ausreise eingeschränkt sowie Versammlungen verboten. Das Gouverneursamt in der südosttürkischen Provinz Sirnak teilte gestern mit, jegliche Art von Protest, Konzerte, das Verteilen von Broschüren und Ähnliches seien untersagt.

Ausgenommen seien Veranstaltungen, die die Behörden als „geeignet“ betrachteten. Zudem sei die Ein- und Ausreise aus der Provinz verboten, wenn die Reisenden die Absicht verfolgten, an einer Protestaktion teilzunehmen. Die Maßnahme gelte 15 Tage lang. Ähnliche Anweisungen erteilten jeweils vier Gouverneursämter in der West- und Südosttürkei. Begründet wurden die Maßnahmen mit dem Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus.

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An seinem gestrigen 74. Geburtstag sieht sich US-Präsident Donald Trump mit Spekulationen über seinen Gesundheitszustand konfrontiert. Auslöser waren Aufnahmen davon, wie Trump nach einer Rede an der berühmten Militärakademie West Point gestern nur äußerst zögerlich und offenbar mit Schwierigkeiten die Bühnenrampe hinunterging.

Außerdem thematisierten verschiedene US-Medien, dass der Präsident während seiner Rede beide Hände gebraucht habe, um ein Glas Wasser an die Lippen zu führen. Zudem habe er Artikulationsschwierigkeiten beim Namen des Weltkriegsveteranen Douglas MacArthur gehabt.

 

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