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Neue Umfragen zeigen wachsende Kritik an Trumps Iran-Politik

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Mehr als eine Woche nach Beginn der US-Militäraktionen gegen Iran zeigen neue Umfragen, dass ein großer Teil der amerikanischen Bevölkerung mit der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump unzufrieden ist. Mehrere aktuelle Meinungsumfragen deuten darauf hin, dass sowohl die militärische Strategie als auch die allgemeine Regierungsführung des Präsidenten kritisch bewertet werden.

Mehrheit lehnt Militäreinsatz ab

Eine Umfrage der Quinnipiac University zeigt, dass 53 Prozent der Wähler den Militäreinsatz der USA gegen Iran ablehnen, während nur 40 Prozent ihn unterstützen. Besonders deutlich fällt die Ablehnung bei demokratischen Wählern aus: 89 Prozent sprechen sich gegen den Einsatz aus.

Unter republikanischen Wählern ist das Bild umgekehrt – dort unterstützen 85 Prozent das Vorgehen der Regierung. Auch unabhängige Wähler äußern mehrheitlich Kritik: 60 Prozent lehnen die Militäraktion ab.

Trumps Umgang mit dem Konflikt umstritten

Eine weitere Umfrage von The Economist/YouGov, durchgeführt zwischen dem 6. und 9. März unter mehr als 1.500 US-Bürgern, zeigt ein ähnliches Bild. Demnach befürworten nur 39 Prozent der Befragten Trumps Vorgehen im Iran-Konflikt, während 52 Prozent es ablehnen.

Die allgemeine Zustimmung zu Trumps Amtsführung liegt laut dieser Umfrage bei 40 Prozent, während 55 Prozent seine Arbeit als Präsident kritisch sehen.

Wirtschaft bleibt größtes Problem

Neben der Außenpolitik bereiten vielen Wählern vor allem wirtschaftliche Fragen und steigende Lebenshaltungskosten Sorgen. In der YouGov-Umfrage schneidet Trump beim Thema Inflation besonders schlecht ab: Nur 33 Prozent unterstützen seine Politik in diesem Bereich, während 62 Prozent sie ablehnen.

Am besten bewertet wird seine Politik weiterhin beim Thema Einwanderung, das in der Umfrage eine Zustimmung von 45 Prozent erhielt.

Steigende Energiepreise belasten Stimmung

Der Konflikt im Nahen Osten hat zudem Auswirkungen auf die Wirtschaft. In den USA sind die Benzinpreise zuletzt schneller gestiegen als üblich, was viele Verbraucher direkt spüren.

Trump erklärte zwar mehrfach, dass der militärische Einsatz gegen Iran „sehr bald beendet“ sein werde. Dennoch dauern die Operationen inzwischen bereits mehr als eine Woche an.

Umfragen zeigen negative Gesamtbilanz

Mehrere Umfrage-Aggregatoren bestätigen den insgesamt schwierigen Stand des Präsidenten in der öffentlichen Meinung. Laut Daten von RealClearPolitics unterstützen derzeit etwa 43 Prozent der Amerikaner Trumps Arbeit, während 54 Prozent sie ablehnen.

Eine Auswertung der New York Times kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Dort liegt Trumps Zustimmung aktuell bei rund 41 Prozent, während etwa 55 Prozent der Befragten seine Amtsführung negativ bewerten.

Bedeutung für die kommenden Wahlen

Die anhaltend niedrigen Zustimmungswerte bereiten besonders den Republikanern im Hinblick auf die Kongresswahlen im Herbst Sorgen. Eine unpopuläre Außenpolitik könnte die Partei bei den sogenannten Midterm-Wahlen Stimmen kosten.

Gleichzeitig zeigen einige Umfragen, dass derzeit mehr Wähler eine demokratische Mehrheit im Kongress bevorzugen als eine republikanische.

Ob der Iran-Konflikt langfristige politische Folgen für Trump und seine Partei haben wird, hängt jedoch auch davon ab, wie sich die militärische Situation und die wirtschaftlichen Auswirkungen in den kommenden Wochen entwickeln.

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