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Neue Migrationswelle nach Italien

GDJ (CC0), Pixabay
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Angesichts der starken Migrationswelle in Richtung Süditalien hat der italienische Außenminister Luigi Di Maio den tunesischen Botschafter in Rom, Moez Sinaoui, zu Gesprächen ins Außenministerium zitiert. Dabei hob Di Maio hervor, dass Tunesien zu den sicheren Ländern zähle. Er rief Tunis daher auf, Maßnahmen gegen die Abfahrten in Richtung Italien zu ergreifen.

Di Maio forderte vor allem mehr Kontrollen im Raum der tunesischen Stadt Sfax. Von hier aus starten die meisten Boote in Richtung Süditalien. Der italienische Außenminister erklärte, Italien wolle mehr Migrantenrückflüge nach Tunesien organisieren.

Am Montag war die italienische Innenministerin Luciana Lamorgese nach Tunesien gereist. Bei einem Treffen mit dem tunesischen Präsidenten Kais Saied und dem designierten Premier Hichem Mechichi versicherte die Ministerin, dass Italien Tunesien im Kampf gegen irreguläre Migration unterstützen werde. Sie zeigte sich wegen der zunehmenden Ankünfte Geflüchteter in Süditalien besorgt.

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