Politik

Netanjahu vor dem Ende

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Der Vorsitzende der ultrarechten Jamina-Partei, Naftali Bennett, hat sich im Ringen um die Bildung einer neuen Regierung gestern auf die Seite von Oppositionsführer Yair Lapid geschlagen. Bennett sagte heute Abend in Jerusalem, dass er mit Lapid an der Bildung einer neuen Regierung arbeiten werde. Damit scheint das politische Schicksal des langjährigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu besiegelt. Allerdings brauchen Bennett und Lapid noch weitere Bündnispartner.

Ich werde alles tun, um eine Regierung der nationalen Einheit mit meinem Freund Yair Lapid zu bilden“, sagte der Chef der religiös-nationalistischen Partei Yamina bei einer mit Spannung erwarteten Presseerklärung. Ziel ist nach Medienberichten eine Rotation im Amt des Ministerpräsidenten: Zuerst soll Ex-Verteidigungsminister Bennett dieses für zwei Jahre übernehmen, dann wäre Lapid an der Reihe. Bennett sagte, es sei deutlich geworden, dass die Bildung einer rechten Regierung gegenwärtig unmöglich sei. Die einzigen Optionen seien eine fünfte Wahl oder eine Einheitsregierung mit Lapid.

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