In den USA ist eine extrem seltene Sammelkarte mit den Unterschriften der beiden Basketball-Legenden Michael Jordan und Kobe Bryant für eine Rekordsumme versteigert worden. Ein anonymer Bieter zahlte umgerechnet etwas mehr als 11 Millionen Euro für das begehrte Sammlerstück.
Die Karte ist nicht nur durch die Kombination der Autogramme zweier der größten Spieler der NBA-Geschichte außergewöhnlich, sondern gilt auch wegen ihrer Seltenheit als absolutes Highlight auf dem internationalen Markt für Sportmemorabilien. Der Zuschlag stellt einen neuen Weltrekord im Bereich der Sammelkarten dar.
Bisheriger Rekord übertroffen
Bislang hatte eine Karte des Baseball-Idols Mickey Mantle die Spitzenposition gehalten. Sie war vor einigen Jahren ebenfalls für eine Summe in ähnlicher Höhe versteigert worden, jedoch leicht unter dem aktuellen Ergebnis geblieben. Mit der neuen Rekordsumme wird der Trend bestätigt, dass Sportkarten nicht nur nostalgische Sammlerstücke, sondern längst auch hochpreisige Anlageobjekte geworden sind.
Bedeutung für den Sammlermarkt
Der Verkauf zeigt, wie stark die Nachfrage nach exklusiven Sportmemorabilien in den letzten Jahren gestiegen ist. Besonders Karten, die Stars wie Michael Jordan – vielfach als bester Basketballspieler aller Zeiten bezeichnet – und Kobe Bryant, der 2020 bei einem tragischen Hubschrauberabsturz ums Leben kam, vereinen, sind für Sammler und Investoren gleichermaßen von hohem emotionalen und finanziellem Wert.
Fachleute sehen in solchen Auktionen einen Beleg für die wachsende Professionalisierung des Marktes: Viele Käufer betrachten Sammelkarten inzwischen nicht nur als Liebhaberstücke, sondern auch als Kapitalanlage mit Wertsteigerungspotenzial.
Kritische Stimmen
Allerdings warnen Experten auch vor Risiken. Der Markt für Sportkarten habe in den letzten Jahren eine enorme Preisexplosion erlebt, angetrieben durch mediale Aufmerksamkeit, Seltenheit einzelner Stücke und die Bereitschaft reicher Sammler, Rekordsummen zu zahlen. Ob diese Preise langfristig Bestand haben, sei ungewiss. Manche Fachleute ziehen bereits Parallelen zu einer möglichen Spekulationsblase, ähnlich wie sie in der Vergangenheit bei Kunst- oder Uhrenauktionen zu beobachten war.
Fazit
Der Rekordverkauf der Jordan-Bryant-Karte ist ein spektakuläres Ereignis im Sammlersegment und macht deutlich, welche Bedeutung Sportlegenden auch jenseits des Spielfeldes haben. Für Investoren könnte es eine lukrative Anlage sein – für andere bleibt es vor allem ein Symbol der Leidenschaft für Basketball und ein Stück Sportgeschichte, das seinen Wert kaum in Zahlen ausdrücken lässt.
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