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Nach dem Tod von Charlie Kirk: JD Vance und Erika Kirk sprechen bei Turning-Point-Event an der Ole Miss

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay
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Beim ersten großen öffentlichen Auftritt nach dem Tod von Charlie Kirk, Gründer von Turning Point USA, sprachen US-Vizepräsident JD Vance und Kirks Witwe Erika Kirk am 29. Oktober vor einem vollen Saal an der University of Mississippi.

Der Event, Teil der „This Is the Turning Point“-Tour, wurde zu einer emotional aufgeladenen politischen Veranstaltung. Erika Kirk eröffnete den Abend mit einer bewegenden Rede über das Vermächtnis ihres Ehemanns: „Sie haben Charlie getötet, weil er über Patriotismus, Glauben und Gottes Liebe sprach. Aber sie haben keine Ahnung, was sie damit entfesselt haben.“

Charlie Kirk war im vergangenen Monat bei einem Campusbesuch in Utah tödlich angeschossen worden – ein Vorfall, der eine landesweite Debatte über Meinungsfreiheit, politische Gewalt und Sicherheit an Hochschulen ausgelöst hat.

JD Vance: „Er wollte, dass ihr euer Leben aufbaut“

Vizepräsident Vance, der nach eigenen Angaben Kirk persönlich nahestand, sprach ohne vorbereitete Rede „von Herzen“ und betonte Kirks Botschaft an junge Menschen: „Fallt in Liebe, heiratet, gründet Familien – und beteiligt euch politisch, um Amerika zu retten.“

Vance lobte Kirk als jemanden, der „nicht nur kluge Dinge auf dem Campus sagte“, sondern junge Menschen aktiv ermutigte, sich eine lebenswerte Zukunft aufzubauen. Fragen aus dem Publikum drehten sich unter anderem um Einwanderung und die Macht großer Tech-Unternehmen bei der Datensammlung.

Gegenprotest und alternative Stimmen

Parallel zur Hauptveranstaltung fand unweit davon die „Mississippi Rise Up Town Hall“ statt – ein Gegenprogramm, organisiert von progressiven Studierendengruppen. Unter den Rednern: der kalifornische Abgeordnete Ro Khanna, der Vance vorwarf, seine sozialkritischen Wurzeln vergessen zu haben.

Auch Professor James M. Thomas von der Universität sprach – er steht auf der „Professor Watchlist“ von Turning Point USA, die Dozierende mit angeblich linker Voreingenommenheit auflistet. Thomas berichtete von Morddrohungen und Online-Hasskampagnen, seit er auf der Liste stehe: „Diese Organisation behauptet, den freien Austausch von Ideen zu fördern, doch das Gegenteil ist der Fall.“

Ein umstrittener Moment auf dem Campus

Während viele Studierende die Reden von Vance und Kirk als inspirierend empfanden, löste die Veranstaltung auch Spannungen aus. Die Universität hatte im Vorfeld erhöhte Sicherheitsmaßnahmen angekündigt. Sowohl Bewunderung als auch Kritik zeigten, wie stark polarisierend Kirks Erbe und die Arbeit von Turning Point USA wirken – besonders im universitären Umfeld.


 

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