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ChristopherPluta (CC0), Pixabay
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Im Verleumdungsstreit zwischen dem rechten US-Nachrichtensender Fox News und dem Wahlmaschinenunternehmen Dominion haben die Konfliktparteien eine Einigung erzielt. Das gab der zuständige Richter in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware bekannt, wo gestern eigentlich der Prozess beginnen sollte.

Dominion hatte Fox News wegen falscher Vorwürfe des Wahlbetrugs bei der Präsidentschaftswahl 2020 auf 1,6 Milliarden Dollar (knapp 1,5 Milliarden Euro) Schadenersatz verklagt. Die Firma wirft dem Sender vor, die Falschbehauptung verbreitet zu haben, dass Dominion-Wahlmaschinen zu einer Manipulation der Präsidentschaftswahl 2020 genutzt worden seien – obwohl Fox-News-Verantwortliche und Moderatoren genau gewusst hätten, dass die Vorwürfe haltlos waren. Fox News soll nun 787,5 Mio. Dollar, umgerechnet rund 719 Mio. Euro, zahlen.

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In Tunesien verschärfen die Behörden ihr Vorgehen gegen die Opposition. Die Polizei nahm gestern drei weitere prominente Funktionäre der größten Oppositionspartei Ennahda fest, wie Vertreter der islamistischen Partei mitteilten. Außerdem hätten Sicherheitskräfte mit einer Durchsuchung der Parteizentrale begonnen, und in sämtlichen Büros der Partei seien Zusammenkünfte verboten worden.

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Für seine Krönung erhält König Charles III. ein besonderes Präsent von Papst Franziskus. Der Pontifex schenkt dem britischen Monarchen, dem Oberhaupt der Anglikanischen Kirche, zwei Splitter des Heiligen Kreuzes, an dem der Bibel zufolge einst Jesus gekreuzigt wurde. Die Reliquien wurden in das Kreuz von Wales eingearbeitet, das bei der Zeremonie am 6.Mai die Krönungsprozession anführen soll.

Der Erzbischof des britischen Landesteils, Andrew John, sollte das Kreuz heute bei einem Gottesdienst in der nordwalisischen Stadt Llandudno segnen. Anschließend wird es nach London gebracht. Die Fragmente sind einen Zentimeter beziehungsweise fünf Millimeter klein und haben je die Form eines Kreuzes. Sie sind in ein größeres Silberkreuz hinter einem Rosenkristall-Edelstein eingelassen, sodass sie nur aus der Nähe gesehen werden können.

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Die USA haben ihre Verbündeten aufgefordert, auf Anzeichen für den Einsatz von russischen Atomwaffen in der Ukraine zu achten. „Wir alle haben beobachtet und uns Sorgen gemacht, dass Wladimir Putin eine seiner Meinung nach nicht strategische taktische Atomwaffe einsetzen (…) könnte“, erklärte gestern die stellvertretende Außenministerin Wendy Sherman.

Putin könnte damit eine Eskalation mit einem kontrollierten Risiko erzwingen. „Es ist sehr wichtig, dass wir in dieser Hinsicht wachsam bleiben“, so Sherman.

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