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ChristopherPluta (CC0), Pixabay
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Knapp eine Woche nach dem Abschuss eines chinesischen Spionageballons haben die USA ein weiteres fliegendes Objekt in ihrem Luftraum zum Absturz gebracht. Wie der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, John Kirby, gestern in Washington sagte, wurde das Objekt über dem Staat Alaska abgeschossen. Es sei in rund 40.000 Fuß (12.192 Meter) Höhe geflogen und habe den zivilen Luftverkehr gefährdet, sagte Kirby. Daher habe das US-Militär es auf Anordnung von Präsident Joe Biden abgeschossen.

Das Objekt habe die Größe eines Kleinwagens gehabt und sei damit kleiner gewesen als der chinesische Ballon, der vom US-Militär nach einem tagelangen Flug über die Vereinigten Staaten über dem Atlantik abgeschossen worden war.

Die US-Regierung wirft China vor, Militäreinrichtungen systematisch ausspionieren zu wollen. Peking sprach dagegen nach dem Abschuss vergangene Woche von einem zivilen Forschungsballon, der vom Kurs abgekommen sei, und von einer „Überreaktion“ der USA.

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US-Präsident Joe Biden hat bei einem Besuch seines brasilianischen Kollegen Luiz Inacio Lula da Silva auf den Erhalt demokratischer Werte gepocht. „Die starke Demokratie unserer beiden Nationen wurde auf die Probe gestellt“, sagte Biden gestern im Weißen Haus. „Wir müssen weiterhin für die Demokratie eintreten, für die demokratischen Werte, die den Kern unserer Stärke ausmachen.“

Lula entgegnete mit Blick auf seinen rechten Amtsvorgänger Jair Bolsonaro: „Brasilien hat sich vier Jahre lang isoliert.“ Der Links-Politiker Lula hatte sich Ende Oktober in einer Stichwahl gegen Bolsonaro durchgesetzt. Am 1. Jänner trat Lula das Amt an. Der Machtwechsel wurde begleitet von schweren Krawallen.

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Bei der Durchsuchung des Privathauses des ehemaligen US-Vizepräsidenten Mike Pence haben Ermittler der US-Bundespolizei FBI ein weiteres geheimes Regierungsdokument gefunden. Die Durchsuchung gestern habe fünf Stunden gedauert, zitierte der Sender Fox News den Pence-Berater Devin O’Malley. Dabei sei ein Dokument sichergestellt worden, das als Verschlusssache markiert sei. Außerdem seien sechs weitere Seiten ohne eine solche Markierung gefunden worden.

Pence und sein Team hätten zuvor vollständig mit den zuständigen Behörden zusammengearbeitet und einer einvernehmlichen Durchsuchung des Anwesens im US-Staat Indiana zugestimmt, sagte O’Malley. Der frühere Vize unter Präsident Donald Trump befand sich nicht in dem Haus, dafür aber einer seiner Anwält

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Ein Links-Abgeordneter in Frankreich ist für zwei Wochen aus dem Parlament verbannt worden, weil er auf einem Foto mit dem Fuß auf einem Ball posiert, der den Kopf des Arbeitsministers zeigt. Der Abgeordnete Thomas Portes musste das Parlament in Paris nach dem Beschluss der Sanktion gestern Abend unverzüglich verlassen. In den nächsten zwei Wochen darf er weder den Plenarsaal noch andere Räumlichkeiten der Assemblee Nationale betreten.

 

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