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Frankreichs Regierung greift angesichts der Benzinknappheit bei den Streiks in den Raffinerien hart durch. Frankreichs Premierministerin Elisabeth Borne habe angeordnet, dass das notwendige Personal der Raffinerie von Port-Jerome in der Normandie heute zur Arbeit verpflichtet wird, sagte Regierungssprecher Olivier Veran in Paris.

Die Auswirkungen des Arbeitskonflikts seien für zu viele Französinnen und Franzosen unerträglich geworden. Menschen könnten nicht mehr zur Arbeit fahren, Einkäufe erledigen oder ihre Kinder zur Schule bringen. Möglicherweise würden für eine zweite Raffinerie in Dunkerque noch heute ebenfalls Zwangsmaßnahmen ergriffen.

An etwa einem Drittel der französischen Tankstellen gibt es nach rund zwei Streikwochen inzwischen Engpässe, Autofahrende stehen Schlange oder kurven auf der Suche nach Kraftstoff durch die Städte.

Sechs der sieben Raffinerien des Landes sind von den Streiks betroffen, die Gewerkschaft CGT will eine zehnprozentige Lohnerhöhung bei den Raffinerien des Energiekonzerns Total durchsetzen. Heute sollte es Gespräche von Total mit allen Gewerkschaften geben.

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Der Ton zwischen Griechenland und der Türkei wird von Tag zu Tag rauer. Laut griechischen Medienberichten von heute brachte die türkische Seite sogar ein Szenario wie beim russischen Angriffskrieg auf die Ukraine aufs Tapet.

„Griechenland sollte nicht ignorieren, was in der Ukraine passiert“, soll der Führer der Nationalistischen Bewegung (MHP), Devlet Bahceli, gesagt haben. Die rechtsextreme MHP ist ein Koalitionspartner von Präsident Recep Tayyip Erdogan.

Bahceli verwies auch auf die knapp 2.000 Kilometer lange „Trans Anatolian Pipeline“ („TANAP“), die Gas vom Kaspischen Meer bei Aserbaidschan über Georgien und die Türkei nach Griechenland transportiert.

Im Interesse der eigenen Energiesicherheit sollte Athen aufhören, „mit dem Finger auf die Türkei zu zeigen und unsere Geduld zu strapazieren“, hielt Bahceli laut Medien in einer Erklärung fest.

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Israels Regierung hat heute nach jahrelangem Ringen einer Vereinbarung über die gemeinsame Seegrenze mit dem verfeindeten Libanon zugestimmt. Das Land will in dem umstrittenen Gebiet im Mittelmeer so bald wie möglich mit der Gasförderung beginnen.

Mit der Einigung geht ein jahrzehntelanger Streit über eine Meeresfläche vor der Küste zu Ende. Eine offizielle Bestätigung aus Beirut stand noch aus, das Büro von Präsident Michael Aoun teilte jedoch mit, dass die endgültige Fassung des Abkommens den Libanon zufrieden stelle. Die Verhandlungen liefen unter Vermittlung der USA.

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