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PublicDomainPictures (CC0), Pixabay
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Nachdem die Militärparade zu Frankreichs Nationalfeiertag im vergangenen Jahr wegen der CoV-Krise ausfallen musste, sind in diesem Jahr wieder Panzer gerollt und Militärs über die Pariser Champs-Elysees marschiert.

Zum Auftakt fuhr Staatschef Emmanuel Macron heute in einem offenen Militärwagen über die Prachtstraße. Eröffnet wurde die Parade von der Kunstflugstaffel Patrouille de France, die die Farben der französischen Flagge in den Pariser Himmel zeichnete.

Rund 5.000 Militärs und Angehörige des Sicherheitsapparats nahmen an der Parade teil. Besonders geehrt wurde in diesem Jahr die internationale Truppe „Takuba“, die in der Sahelregion gegen islamistischen Terrorismus im Einsatz ist. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Chor aus mehr als 100 Jugendlichen, die auf Militärschulen gehen oder etwa bei der Feuerwehr aktiv sind.

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Der Konflikt zwischen Polen und der EU über die Reform des polnischen Justizsystems spitzt sich weiter zu. Das Verfassungsgericht in Warschau urteilte heute, die Anwendung einstweiliger Verfügungen des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), die sich auf das Gerichtssystem des Landes beziehen, sei nicht mit Polens Verfassung vereinbar. Konkret geht es um die umstrittene Disziplinarkammer des polnischen obersten Gerichts, an deren Unparteilichkeit es Zweifel gibt.

Der EuGH hatte bereits in einer einstweiligen Verfügung im April 2020 entschieden, dass die seit 2018 existierende Disziplinarkammer des obersten Gerichts ihre Arbeit zunächst aussetzen müsse, weil sie möglicherweise nicht politisch unabhängig sei. Ein endgültiges Urteil in dieser Sache will der EuGH morgen treffen. Trotz dieser Anordnung blieb die Disziplinarkammer weiter aktiv.

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Der Putschversuch in der Türkei jährt sich zum fünften Mal. In der Hauptstadt Ankara ist unter anderem ein Gedenken mit Angehörigen von Opfern geplant. Am Abend des 15. Juli 2016 hatten Teile des Militärs gegen die Regierung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan geputscht. Es gab mehr als 250 Todesopfer, mehr als 2.000 Menschen wurden verletzt. Der Aufstand wurde schließlich niedergeschlagen.

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Die tagelangen gewaltsamen Ausschreitungen in Südafrika nach dem Haftantritt von Ex-Präsident Jacob Zuma haben sich ausgeweitet. Heute griffen sie auf die Provinzen Mpumalanga und Nordkap über. Die Bevölkerung mehrerer Townships bildete mittlerweile eigene Truppen, um Plünderer zu vertreiben.

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