Der demokratische Senator Omar Fateh, derzeit Kandidat für das Amt des Bürgermeisters von Minneapolis, sieht sich mit einer Welle islamfeindlicher und rassistischer Angriffe im Internet konfrontiert. Fateh, der als erster Muslim und erster somalischstämmiger Amerikaner in den Senat von Minnesota gewählt wurde, reagierte öffentlich auf einen hetzerischen Beitrag des rechten Aktivisten Charlie Kirk. Auf der Plattform X schrieb Fateh: „Minneapolis ist eine wunderschön diverse Stadt. Der Hass, den ich heute und an den meisten Tagen sehe, wird nie zu uns gehören.“
Fateh, Sohn somalischer Einwanderer und gebürtig aus Washington, D.C., ist 35 Jahre alt und derzeit in seiner zweiten Amtszeit im Senat. Er setzt sich unter anderem für höhere Mindestlöhne, Mietpreisstopp, Polizeireform und besseren Schutz für Uber- und Lyft-Fahrer ein. Als demokratischer Sozialist kündigte er an, sich im Falle seiner Wahl dem Einfluss der Trump-Regierung zu widersetzen – insbesondere, wenn es um Kooperationen mit der Einwanderungsbehörde ICE geht.
Die Organisation TakeAction Minnesota verurteilte die islamfeindlichen Angriffe und betonte, dass Hass in Minneapolis keinen Platz habe. Die Vorfälle erinnern an ähnliche Angriffe gegen den New Yorker Bürgermeisterkandidaten Zohran Mamdani, der als erster muslimischer und asiatisch-amerikanischer Bürgermeister der Stadt Geschichte schreiben könnte.
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