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Milliardengefahr bei pundr?

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Je länger das Unternehmen pundr nicht sagt, was wirklich los ist, um so länger gibt es Spekulationen in der Öffentlichkeit. Spekulationen rund um die wirtschaftliche Situation des Unternehmens.Jeder fragt sich doch: „Warum zerschießt sich ein Unternehmen wie pundr einen funktionierenden Vertrieb, den sich das Unternehmen in fast 40 Jahren erfolgreich aufgebaut hatte?“

Uns sind Vertriebler bekannt, die sich komplett auf die Vermittlung dieses Investments fokussiert haben, damit ihren gesamten Lebensunterhalt bestreiten und bestritten haben. Wovon sollen die jetzt leben? Auch da sollte sich das Unternehmen pundr dann einmal Gedanken machen.

Natürlich fragen sich auch die Anleger jetzt, was mit ihrem Investment passiert. Schließlich wird sich keiner der Anleger selber um seinen Container, sein Investment, kümmern können hinsichtlich der Vermietung usw. Das geht nicht.

Nur wenn die Container vermietet sind, erzielt man als Anleger aber Einnahmen und damit dann auch eine mögliche Rendite. Wenn der Container nicht vermietet ist, dann gibt es neben Einnahmeausfällen natürlich auch möglicherweise weitere Kosten, die für den Anleger anfallen könnten, wie zum Beispiel auch Standgebühren für den Container.

Container sind ein Management Investment. Gibt es kein erfolgreiches Management, dann gibt es eben auch keine Vermietung.

Nun wäre das Unternehmen pundr in der Situation gewesen, alte Container zurückzukaufen, aber dann möglicherweise zu einem Preis, der sich nicht rechnet.

Genau das hat dann vielleicht auch bei dem Vertragspartner zu dem angeblichen Rücktritt vom Vertrag geführt, der nach Angaben des Unternehmens pundr zu dieser misslichen Situation für das Unternehmen und damit auch für die Anleger geführt hat.

Die Situation der Schifffahrt ist nach wie vor angespannt. Das wissen wir doch alle aus der Situation mit den Schiffsfonds, die sich zu einem Megadesaster für Anleger entwickelt haben.  Warum da der Bedarf an Container immer noch steigen soll, ist für mich dann auch nicht nachvollziehbar.

Nun gut, so genau kenne ich den Markt dann zugegeben eben auch nicht. Mir fehlt nur die Plausibilität in diesem Zusammenhang.

Sollte es beim Unternehmen pundr zu größeren Verwerfungen kommen, dann könnte das sicherlich zu einem wirtschaftlichen Desaster führen, das noch andere Dimensionen haben könnte als Prokon oder Infinus.

Wir hoffen aber, dass pundr den gesamten Vorgang in den Griff bekommen wird und es zumindest auch für die Anleger weiter geht. Nach den Nachrichten weiterhin Container als Investment zu verkaufen dürfte aber schwierig werden.

Übrigens berichtet auch das Handelsblatt heute umfangreich über den Vorgang in seiner aktuellen Ausgabe.

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