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Millennials geben Gen Z Tipps für den Umgang mit einer möglichen Rezession

StockSnap (CC0), Pixabay
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Viele Millennials haben selbst schmerzhafte Erfahrungen mit Wirtschaftskrisen gemacht. Als junge Erwachsene erlebten sie die Große Rezession ab 2008 – geprägt von Arbeitslosigkeit, Schulden und finanzieller Unsicherheit. Heute teilen sie ihre Lehren mit der Generation Z, die sich möglicherweise der ersten eigenen großen Rezession als Erwachsene gegenübersieht.

Auf TikTok verbreiten Millennials Ratschläge und „No-Buy-Listen“, um der jüngeren Generation Ängste zu nehmen und sie auf eine unsichere Zukunft vorzubereiten. Angesichts politischer Turbulenzen unter US-Präsident Donald Trump, Handelskonflikten und einer drohenden globalen Rezession warnen Experten wie Fed-Chef Jerome Powell und Analysten von Goldman Sachs vor erheblichen wirtschaftlichen Risiken.

Rückblick und neue Herausforderungen

Sasha Whitney, eine 37-jährige TikTok-Nutzerin, erinnert sich an die Stimmung im Jahr 2009, als sie inmitten der Finanzkrise ihr Studium beendete: „Wir waren auch pleite und hatten Sorgen – aber wir mussten uns nicht auf Social Media präsentieren.“ Heute beobachtet sie bei der Gen Z ein weit verbreitetes Gefühl von Hoffnungslosigkeit.

Whitney teilt in ihren Videos praktische Tipps: Jede Arbeit annehmen, unter den eigenen Verhältnissen leben und Zahlungsdienste wie Klarna meiden. Sie berichtet auch von ihren eigenen Erfahrungen: Wochenbudgets von 20 Dollar für Lebensmittel, Jobs im Einzelhandel und der ständige Versuch, finanziell über Wasser zu bleiben.

Sparen und Prioritäten setzen

Auch Imani Smith, 29 Jahre alt und zwischen den Generationen Z und Millennial angesiedelt, setzt auf kluge Sparmaßnahmen: Passwort-Teilung bei Streamingdiensten, seltener auswärts essen und günstigere Beauty-Lösungen wie Press-On-Nägel. In Zeiten knapper Budgets entscheiden sich viele dazu, ganze Ausgabenkategorien zu streichen, statt überall ein wenig zu sparen – so beschreibt es Simon Blanchard, Professor an der Georgetown University.

Trotz aller Tipps bleibt die Unsicherheit groß. Smith betont, dass die Lebenshaltungskosten heute deutlich höher seien als 2008 und Nebenjobs im Einzelhandel nicht mehr ausreichten, um sich abzusichern. Geprägt durch die Covid-19-Pandemie und die schnell aufeinanderfolgenden Wirtschaftsschocks, lebt die Generation Z mit einem dauerhaften Gefühl der Vorsicht.

„Es geht darum, vorbereitet zu sein – weil niemand voraussehen kann, was als Nächstes passiert“, sagt Smith.

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