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MIG GmbH & Co. Fonds 8 KG – über 2 Millionen Euro Verlust in einem Jahr

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Mit den MIG Fonds von Alfred Wieder kann man keine Geschäfte mehr machen, so ein sichtlich verärgerter Anleger gegenüber unserer Redaktion.

Mehr als 100.000 Euro habe ich dort in die Fonds investiert und die liefern seit Jahren nur schlechte Zahlen für mich als Anleger. Der Einzige, der hier immer gut verdient, sind die Dienstleistungsgesellschaften rund um die Fonds.

Für mich ist das übelstes Abkassieren der Anleger. Das seit Jahren! Egal, was von Alfred Wieder, HMW AG oder den MIG Fonds kommt, lasst einfach die Finger weg.

MIG GmbH & Co. Fonds 8 KG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz zum 31. Dezember 2018

AKTIVA

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 7.404.100,56 8.170.824,24
2. GmbH-Anteile im Anlagevermögen 4.714.384,95 4.439.262,19
3. Anzahlungen auf Finanzanlagen 85.003,12 13.623,07
12.203.488,63 12.623.709,50
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. eingeforderte, noch ausstehende Einlagen Kommanditisten 32.680,00 22.420,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 55.222,72 0,00
87.902,72 22.420,00
II. Guthaben bei Kreditinstituten 624.068,24 529.881,05
C. Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil persönlich haftender Gesellschafter 1.041,41 965,39
D. Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil Kommanditisten 2.082,82 1.930,78
12.918.583,82 13.178.906,72

PASSIVA

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile Kommanditisten 41.146.077,60 44.695.660,92
nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -28.322.276,82 -31.718.197,74
eingefordertes Kapital 12.823.800,78 12.977.463,18
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 71.400,51 72.873,48
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17.990,72 29.365,72
2. sonstige Verbindlichkeiten 5.391,81 99.204,34
23.382,53 128.570,06
12.918.583,82 13.178.906,72

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018

2018 2017
EUR EUR
1. sonstige betriebliche Erträge 99.614,36 61.432,11
2. sonstige betriebliche Aufwendungen -876.445,15 -996.315,91
3. Abschreibungen auf Finanzanlagen -1.665.857,04 0,00
4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -22,43 -192,25
5. Jahresfehlbetrag -2.442.710,26 -935.076,05
6. Belastung auf Kapitalkonten 2.442.710,26 935.076,05
7. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

der MIG GmbH & Co. Fonds 8 KG, München

A. Grundlagen

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: MIG GmbH & Co. Fonds 8 KG
Firmensitz laut Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: HRA 93028

2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der MIG GmbH & Co. Fonds 8 KG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs („HGB“) aufgestellt, ergänzend waren die Vorschriften des Gesetzes über Vermögensanlagen („VermAnlG“) sowie des Kapitalanlagegesetzbuches („KAGB“) zu beachten.

Die MIG GmbH & Co. Fonds 8 KG ist eine kleine Personengesellschaft i.S.d. § 267 Abs.1 i.V.m. § 264a HGB und hat daher die Vorschriften der §§ 264 ff. HGB für Kapitalgesellschaften zu beachten. Von den Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften nach § 264 Abs. 1 S. 4, § 274a und § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Positionen in fremder Währung wurden grundsätzlich zum historischen Kurs am Tag des Zugangs bewertet.

Forderungen undsonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung der erkennbaren Risiken bewertet. Dabei wurde bei den eingeforderten Einlagen von Kommanditisten einerseits das Alter der Forderungen pauschal und andererseits die Entwicklung zwischen Bilanzstichtag und Aufstellungszeitpunkt (Ausscheiden von Anlegern, Übertragung von Anteilen und Zahlungen) einzeln berücksichtigt.

Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt.

Nicht eingeforderte Einlagen wurden gemäß §§ 264a, 264c Abs. 2, 272 HGB offen von den Kapitalanteilen abgesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen die Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, die zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbar waren und sind jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Finanzanlagen

Zur Verbesserung der Klarheit und übersichtlicheren Darstellung wurden weitere Untergliederungen mit den Posten GmbH-Anteile im Anlagevermögen sowie Anzahlungen auf Finanzanlagen vorgenommen.

Die Finanzanlagen enthalten Finanzinstrumente, bei denen auf eine außerplanmäßige Abschreibung aufgrund voraussichtlich nur vorübergehender Wertminderung verzichtet wurde. Die der Bewertung zu Grunde liegende Planung lässt es überwiegend wahrscheinlich erscheinen, dass ein in absehbarer Zukunft erzielbarer Veräußerungserlös dieser Finanzinstrumente (Abgangswert) durch zunehmende Cash-Flow-Barwerte und im Zeitverlauf abnehmendes Risiko wieder mindestens auf den derzeitigen Buchwert ansteigen wird und die aktuelle Wertminderung damit als vorübergehend anzusehen ist. Der Buchwert der betroffenen Finanzinstrumente beträgt TEUR 3.720, der beizulegende Verkehrswert zum 31.12.2018 beträgt TEUR 848.

2. Anteilsbesitz

Die gesonderte Aufstellung der Beteiligungen i.S.v. § 261 Abs. 1 Nr. 4 KAGB ist Bestandteil des Anhangs.

3. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Folgende Beträge in der Bilanz betreffen Gesellschafter:

31.12.2018 31.12.2017
Sachverhalte (vor Wertberichtigungen) EUR EUR
Eingeforderte, noch ausstehende Einlagen Kommanditisten 55.850,00 45.030,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.792,15 4.776,14
Sonstige Verbindlichkeiten 5.391,81 5.033,01

4. Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Sämtliche Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Geschäftsjahr wurde eine außerplanmäßige Abschreibung gem. § 253 Abs. 3 S. 5 HGB in Höhe von TEUR 1.666 vorgenommen.

E. Sonstige Angaben zum Jahresabschluss

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die MIG GmbH & Co. Fonds 8 KG beschäftigte während des Geschäftsjahrs keine Arbeitnehmer.

2. Gesamtkostenquote

Die Gesamtkostenquote beträgt 2,41 % (ohne Berücksichtigung von Aufwendungen aus Rücktritten, weiterbelastete Kosten, Gutschriften nach § 7 des Gesellschaftsvertrages und Wertberichtigungen auf eingeforderte Einlagen).

3. Rückvergütungen

Der Kapitalverwaltungsgesellschaft fließen keine Rückvergütungen der aus dem Investmentvermögen an die Verwahrstelle und Dritte geleisteten Vergütungen und Aufwandserstattungen zu. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft gewährt keine so genannten Vermittlungsprovisionen an Vermittler aus der von dem Investmentvermögen an sie geleisteten Vergütungen.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

München, den 30. September 2019

Pervin Persenkli

HMW Verwaltungs GmbH

Jürgen Kosch, Geschäftsführender Kommanditist

Anlage zum Anhang

Übersicht über die Beteiligungen

Beteiligung, Sitz Gesellschaftskapital
in EUR*
Höhe der Beteiligung am Gesellschaftskapital Zeitpunkt des Erwerbs Verkehrswert der Beteiligung
in EUR
1. BIOCRATES Life Sciences AG, Innsbruck 5.779.038 EUR 6,15 % 27.10.2009, 22.07.2009, 18.01.2011, 20.10.2011, 26.04.2012, 19.11.2012, 25.03.2013, 08.08.2013, 11.12.2013, 26.02.2014, 15.07.2014, 12.02.2015, 25.06.2015, 22.06.2017, 02.01.2018 848.092
2. BioNTech AG, Mainz 10.738.632 EUR 0,92 % 19.05.2010 19.233.338
3. certgate GmbH, Nürnberg 580.905 EUR 30,99 % 12.07.2011, 21.06.2011, 29.02.2012, 04.09.2012, 20.03.2013, 21.05.2013, 14.08.2013, 22.11.2013, 28.02.2014, 23.10.2014, 03.08.2015, 02.05.2016, 14.08.2017, 22.01.2018 5.474.429
4. Protagen AG, Dortmund 1.106.360 EUR 18,15 % 16.03.2016, 26.07.2017, 08.06.2018 669.157
5. KONUX Inc., City of Wilmington, Delaware, USA 729 USD ** 3,82 % 08.04.2016, 25.08.2016, 24.01.2017, 06.04.2017 2.525.789 ***
28.750.804

* Gezeichnetes Kapital, ggf. inklusive eigener Aktien/Anteile
** Entspricht 72.922.947 Aktien im Nennbetrag von USD 0,00001 (ohne Treasury Stock)
*** Bewertung erfolgte zum Kurs am Bilanzstichtag

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

der MIG GmbH & Co. Fonds 8 KG, München

1. Marktentwicklung und Markteinschätzung

Investitionen

Die Investitionen in Deutschland erreichten EUR 9.597 Mio.- ein Rückgang um 18 % im Vergleich zum Rekordvorjahr (EUR 11.681 Mio.). Der Anteil der Venture Capital-Fonds stieg dabei leicht von EUR 1.309 Mio. auf EUR 1.373 Mio. Die Anzahl der finanzierten Unternehmen blieb mit 1.222 nahezu unverändert (2017: 1.197). Auch die Anzahl der im Bereich Venture Capital finanzierten Unternehmen blieb mit 684 im Vergleich zu 659 im Vorjahr relativ konstant.

Investitionen nach Branchen

24,0 % der Private Equity-Investitionen entfielen im Jahr 2018 auf die Branche IKT (Kommunikation, Computer, Elektronik), knapp vor der Branche Unternehmensprodukte und Dienstleistungen (23,9 %). Mit etwas Abstand folgten Biotechnologie und Gesundheitswesen (16,0 %) sowie Energie und Umwelt (13,4 %).

Divestments

Die Divestment-Aktivitäten der Private Equity-Beteiligungsgesellschaften sanken im Jahr 2018 gemessen am Volumen deutlich; nach EUR 4.484 Mio. im Jahr 2016 und EUR 5.708 Mio. im Jahr 2017 wurden nun EUR 3.208 Mio. erzielt. Die Anzahl der „Exit-Unternehmen“ sank dagegen eher leicht von 860 auf 810.

37,8 % der Exits mit einem Volumen von EUR 1.212 Mio. erfolgten als Verkäufe an andere Beteiligungsgesellschaften (Secondaries), dicht gefolgt von 34,0 % (EUR 1.092 Mio.) über den Exit-Kanal Trade Sale (Verkauf an strategische Investoren). Erfreulich war der Anstieg von Exits bei oder nach IPO/Börsengängen von 3,7 % (EUR 210 Mio.) im Jahr 2017 auf nun 12,1 % (EUR 389 Mio.). Sonstige Exit-Kanäle spielten nur eine untergeordnete Rolle.

Divestments aufgrund von Totalverlusten lagen mit EUR 69 Mio. (2,1 %) deutlich unter dem Vorjahresniveau (8,7 % bzw. EUR 496 Mio.).1

Der BVK Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften schätzt den Markt aufgrund von repräsentativ bei den Mitgliedsunternehmen durchgeführten Umfragen wie folgt ein:

„Auf dem deutschen Beteiligungskapitalmarkt kühlt die Stimmung das zweite Quartal in Folge ab. Der Geschäftsklimaindex des German Private Equity Barometers sinkt im 4. Quartal 2018 um 4,2 Zähler auf 67,9 Saldenpunkte. Erneut bewerten die Beteiligungsinvestoren sowohl ihre Geschäftslage als auch ihre Geschäftserwartung etwas schlechter. Der Indikator für die aktuelle Geschäftslage verliert 4,4 Zähler auf 73,2 Saldenpunkte, der Indikator für die Geschäftserwartung 4,0 Zähler auf 62,6 Saldenpunkte. Trotz des rückläufigen zweiten Halbjahres zeigt sich für das Jahr 2018 im Jahresmittel aber das bisher beste Geschäftsklima seit Start des German Private Equity Barometers im Jahr 2003.

Auch das Beteiligungsmarktumfeld wurde 2018 insgesamt noch etwas besser eingeschätzt als das bereits starke Jahr 2017. Die Bewertungen von Fundraising, Exitmöglichkeiten und Innovationstätigkeit blieben relativ stabil auf sehr hohem Niveau, während sich die Einschätzungen zu Quantität und Qualität des Dealflows deutlich verbesserten. Darüber hinaus zeigt sich das Preisklima bei den Einstiegsbewertungen etwas entspannter- die Unzufriedenheit nahm seit dem Tiefpunkt in Q4/17 stetig ab.

Das Geschäftsklima auf dem VC-Markt markiert zum Jahresende einen neuen Rekordwert. Der Geschäftsklimaindikator des Frühphasensegments steigt um 3,1 Zähler auf 79,8 Saldenpunkte. Erneut ziehen dabei die Bewertungen sowohl der aktuellen Geschäftslage als auch der Geschäftserwartung an. Der Indikator für die aktuelle Geschäftslage steigt auf 83 Saldenpunkte (+2,9), der Indikator für die Geschäftserwartung auf 76,6 Saldenpunkte (+3,4). Wie im Gesamtmarkt konnte auch das VC-Marktumfeld 2018 das bereits starke Vorjahr toppen. Im Jahresschnitt zogen die Bewertungen von Fundraising, Exitmöglichkeiten und Innovationstätigkeit leicht an und die Einschätzungen zu Quantität und Qualität des Dealflows verbesserten sich deutlich. Die Bewertung der Höhe der Kapitalnachfrage steigt zum Jahresende sogar auf einen Rekordwert.“2

Die MIG Verwaltungs AG (MIG AG) sieht in Deutschland ein weiterhin positives Umfeld für Wagniskapitalgeber. Für das Jahr 2019 weisen alle relevanten Indikatoren auf Rahmenbedingungen hin, die weiterhin Erstinvestments, Wachstumsfinanzierung und auch Exits bei Start-ups ermöglichen, natürlich unter dem Vorbehalt der makroökonomischen und geopolitischen Risiken. Gleichzeitig sehen wir mittel- und langfristig für Venture Capital weiterhin noch großes, nicht ausgeschöpftes Potenzial in Deutschland. Im Vergleich zu den USA und neuerdings auch China hat der Sektor hierzulande nach wie vor einen deutlichen Rückstand. Um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts auch in Zukunft zu sichern, wäre eine deutliche Entfaltung der VC-Branche zu begrüßen. Wünschenswert wäre aus unserer Sicht eine Belebung des Börsenumfelds für junge Unternehmen. Dies erfordert natürlich auch die Bereitschaft der institutionellen Investoren, sich an solchen Unternehmen zu beteiligen. Nicht zuletzt kann die politische Weichenstellung ein entsprechender Stimulus dafür sein.

1 Datenquelle: BVK Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V., „BVK-Statistik- Das Jahr in Zahlen 2018“
2 Datenquelle: BVK Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V., German Private Equity Barometer, 4. Quartal 2018“

2. Geschäftsverlauf und zukünftige Entwicklung

Durch MIG Fonds 8 wurden im Jahr 2018 Investitionen in Höhe von über EUR 1,2 Mio. getätigt. MIG Fonds 8 hält zum Jahresende 2018 zusammen mit anderen Co-Investoren Anteile an 5 Beteiligungsgesellschaften.

Im Geschäftsjahr ergab sich die Notwendigkeit, eine Beteiligung um TEUR 1.666 abzuwerten. In Höhe von TEUR 2.872 wurden keine Abschreibungen vorgenommen, da die Wertminderungen als vorübergehend eingestuft wurden.

Die Geschäftsleitung rechnet damit, dass im Geschäftsjahr 2019 ein Jahresergebnis in Höhe von ca. TEUR -850 erzielt werden wird. Daneben können Veräußerungsergebnisse und daraus resultierende ergebnisabhängige Aufwendungen sowie Bewertungsmaßnahmen das Jahresergebnis der Gesellschaft wesentlich beeinflussen. In der Planung wurden aufgrund der geschäftsmodelltypischen Prognoseunsicherheit mögliche Veräußerungs- bzw. Bewertungsergebnisse nicht berücksichtigt.

Mit Blick auf das Zukunftspotential im Beteiligungsportfolio schätzt die Geschäftsleitung die Entwicklung der Gesellschaft nicht als negativ ein.

3. Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft

I. Ertragslage

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist im Geschäftsjahr 2018 ein Jahresergebnis von TEUR -2.443 aus.

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 38 auf TEUR 100. Die Steigerung resultierte überwiegend aus Erstattungen aufgrund der rückwirkenden Umsatzsteuerbefreiung von Verwaltungsleistungen in Höhe von TEUR 55. Des Weiteren stiegen die Erträge aus weiterberechneten Kosten um TEUR 1 auf TEUR 12. Dagegen sanken die Erträge im Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Anlegern um TEUR 16 auf TEUR 33.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken gegenüber dem Vorjahr um TEUR 120 auf TEUR 876.

Dies resultierte überwiegend aus um TEUR 86 auf TEUR 453 gesunkenen Provisionsaufwendungen, daneben sanken vor allem die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen um TEUR 20 auf TEUR 1, die Aufwendungen aus dem Ausscheiden von Anlegern um TEUR 10 auf TEUR 16 sowie die Rechts- und Beratungskosten um TEUR 10 auf TEUR 19.

Im Geschäftsjahr wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf die Beteiligung an der Protagen AG in Höhe von TEUR 1.666 vorgenommen.

Die für die Gewinn- und Verlustrechnung wesentlichen ergebnisrelevanten Sachverhalte waren mit Ausnahme der außerplanmäßigen Abschreibung im internen Planungsprozess für das Jahr 2018 bereits berücksichtigt. Das Jahresergebnis deckt sich- mit der vorgenannten Ausnahme- sowohl mit den Planungswerten als auch den Erwartungen der Geschäftsleitung.

II. Finanzlage

Der Zahlungsmittelbestand stieg im Vergleich zum Jahresanfang um TEUR 94 auf TEUR 624.

Die Zahlungsfähigkeit war im gesamten Berichtsjahr gegeben und wird nach derzeitigem Kenntnisstand auch zukünftig gegeben sein.

III. Vermögenslage

Die Bilanzsumme sank gegenüber dem Vorjahr um TEUR 260 auf TEUR 12.919.

Auf der Aktivseite resultierte diese Veränderung zum überwiegenden Teil aus der Verminderung der Beteiligungen um TEUR 420 auf TEUR 12.203.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um TEUR 65 auf TEUR 88. Dabei stiegen die sonstigen Vermögensgegenstände vor allem aufgrund von hier enthaltenen Rückerstattungsansprüchen der Gesellschaft aufgrund von Kostenminderungen um TEUR 55 (VJ: TEUR 0). Des Weiteren stiegen die eingeforderten ausstehenden Einlagen um TEUR 10 auf TEUR 33.

Die Barmittel stiegen um TEUR 94 auf TEUR 624.

Auf der Passivseite resultierte die Veränderung vor allem aus der Verminderung des Eigenkapitals um TEUR 154 auf TEUR 12.824. Dies wurde überwiegend bedingt durch den Rückgang der Kapitalanteile der Kommanditisten aufgrund von Rücktritten und des Jahresfehlbetrags um TEUR 3.550 auf TEUR 41.146. Dagegen sanken die nicht eingeforderten ausstehenden Einlagen um TEUR 3.396 auf TEUR -28.322.

Die Rückstellungen sanken um TEUR 1 auf TEUR 71, im Wesentlichen bedingt durch den Rückgang der Rückstellung für ausstehende Rechnungen um TEUR 2 auf TEUR 11.

Die Verbindlichkeiten sanken um TEUR 105 auf TEUR 23. Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken um TEUR 94 auf TEUR 5, vor allem da keine Verbindlichkeiten aus Beteiligungserwerben (VJ: TEUR 85) und keine Auszahlungsverbindlichkeiten an ausgeschiedene Anleger (VJ: TEUR 9) mehr bestanden.

Das bilanzielle Eigenkapital lag bei TEUR 12.821 im Gegensatz zu TEUR 12.975 im Vorjahr, die Eigenkapitalquote stieg von 98,5 % im Vorjahr auf 99,3 %.

Neben einer in Fremdwährung gehaltenen Beteiligung ist die Vermögenslage der Gesellschaft nicht von Wechselkurseinflüssen betroffen. Außerbilanzielle Finanzinstrumente sind nicht im Bestand. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin geordnet, insgesamt beurteilen wir die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als weiterhin stabil.

IV. Vermögens- und Verbindlichkeitenübersicht zum 31. Dezember 2018

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
I. Vermögenswerte
1. Anlagen * 28.750.803,99 28.143.832,00
2. Barmittel und Barmitteläquivalente 624.068,24 529.881,05
3. Forderungen 87.902,72 22.420,00
Summe der Vermögenswerte 29.462.774,95 28.696.133,05
II. Verbindlichkeiten
1. zahlbare Beträge 94.783,04 201.443,54
Summe der Verbindlichkeiten 94.783,04 201.443,54
III. Nettoinventar 29.367.991,91 28.494.689,51

* Fremdwährungspositionen wurden zum Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

V. Aufstellung der Erträge und Aufwendungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

2018 2017
EUR EUR
a) Erträge
1. Anlageerträge
Zinserträge 0,00 0,00
2. nichtrealisierte Anlagegewinne * 4.957.382,54 7.365.797,35
3. sonstige Erträge 99.614,36 61.432,11
Summe der Erträge 5.056.996,90 7.427.229,46
b) Aufwendungen
1. Entgelte für Anlageberatung oder Anlageverwaltung 98.678,44 ** 113.372,74
2. sonstige Aufwendungen
Vertriebsaufwendungen 225.985,44 ** 260.044,71
operative Aufwendungen 218.338,63 259.649,54
Aufwendungen für Initiativleistungen 65.651,68 ** 74.870,20
Vergütungen Kommanditisten und Komplementär 65.959,62 ** 67.114,02
Verwahrfunktion 21.420,00 21.420,00
Sonstige 180.433,77 200.036,95
3. nichtrealisierte Anlageverluste 5.596.046,72 1.745.711,85
Summe der Aufwendungen 6.472.514,30 2.742.220,01
c) Nettoertrag/Nettoaufwand -1.415.517,40 4.685.009,45

* Fremdwährungspositionen wurden zum Kurs am Bilanzstichtag bewertet.
** Gesamtsumme der Vergütungen gemäß § 24 VermAnlG: EUR 456.275,18, davon fix: EUR 28.560,00
Zahl der Begünstigten: 6

4. Wesentliche Risiken

a) Risikomanagement

Die MIG AG verfügt über ein Risikomanagement gemäß den gesetzlichen Vorgaben. Darin werden Erfassung, Bewertung, Monitoring und Reporting der Risiken, welche die Geschäftsgrundlagen der Gesellschaft direkt oder indirekt beeinträchtigen können, mit Hilfe eines Risikomanagement-Systems kontinuierlich und systematisch vorgenommen.

Im Rahmen des Risikomanagements unterhält die MIG AG auch Risikoprofile der von ihr verwalteten Investmentvermögen.

Die Risikomanagement-Funktion obliegt innerhalb der MIG AG einer unabhängigen, in der Marktfolge angesiedelten Stelle, die als Stabsfunktion direkt dem Geschäftsleiter Risikocontrolling unterstellt ist.

Zusätzlich überwacht die an einen externen Dienstleister ausgelagerte Interne Revision als prozessunabhängige Kontrollinstanz die Einhaltung der internen Kontrollsysteme und die Wirksamkeit des Risikomanagementsystems.

b) Risikomanagementprozess

Als Ausgangspunkt des Risikomanagementprozesses der MIG Verwaltungs AG wurde eine Risikostrategie festgelegt.

Eine daraus abgeleitete Systematik zur Identifizierung einzelner Risiken sorgt für Redundanz und damit zur flächendeckenden Erfassung aller relevanten Risiken. Eine regelmäßige systematische Analyse und die Bewertung sowohl der identifizierten Risiken als auch der Auswirkungen durchgeführter Risikostresstests auf das Risikodeckungspotenzial gewährleisten die effiziente, angemessene und gesetzeskonforme Risikosteuerung und Risikobewältigung.

Zum Nachweis der Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems werden die Ergebnisse der Analysen und Bewertung von Risiken sowie die getroffenen Maßnahmen zur Bewältigung systematisch dokumentiert und berichtet.

c) Identifizierte Einzelrisiken

Personenrisiken:

Die Tätigkeiten der Gesellschaft werden durch erfahrene und hochqualifizierte Mitarbeiter durchgeführt; darüber hinaus wird der in der Finanzdienstleistungsbranche besonders hohen Abhängigkeit der Prozesse von qualifiziertem Personal durch eine angemessene Personalentwicklung und -politik Rechnung getragen.

Prozessrisiken:

Zur Vermeidung bzw. Kontrolle von Prozessrisiken, wie sie üblicherweise im Asset Management entstehen können, werden unter anderem folgende organisatorische Maßnahmen regelmäßig durchgeführt:

kontinuierliche Überarbeitung des Organisationshandbuchs einschließlich der Geschäftsprozesse der Gesellschaft

Auslagerungscontrolling

regelmäßige Risikobewertung

kontinuierliche Planung und Definition von Maßnahmen zur weiteren Risikominimierung

Systemrisiken:

Bei der Ausgestaltung der IT-Systeme und -prozesse wird auf gängige Standards zurückgegriffen, um unberechtigten Datenzugriff, Datenverlust oder Datenmissbrauch zu verhindern. Die von uns eingesetzten IT-Systeme stellen die Integrität, die Verfügbarkeit, die Authentizität sowie die Vertraulichkeit der verarbeiteten Daten sicher.

Rechtsrisiken:

Sofern komplexe Sachverhalte oder Strukturen dies erforderlich machen, werden über die eigene Expertise im Haus hinaus externe Experten oder Aufsichtsbehörden konsultiert.

Finanzrisiken

Adressausfallrisiko

In den ausgelagerten Tätigkeiten „Eigenkapitalvermittlung“ und „Fondsbuchhaltung“ identifizierte Adressausfallrisiken sowie Maßnahmen zu deren Minimierung werden durch regelmäßiges Auslagerungscontrolling ständig überwacht.

Finanzrisiko der Beteiligung

Finanzrisiken werden durch ein aktives Dealflow- und Investment-Management gesteuert. Möglichen Fehlentwicklungen wird unter anderem durch regelmäßige Überwachung und Anpassung der Prozesse entgegengewirkt.

Liquiditätsrisiko

Im Rahmen unseres Budgetierungsprozesses planen wir die wesentlichen Aus- und Einzahlungen unter Berücksichtigung, dass sämtlichen Zahlungsverpflichtungen zum Zeitpunkt ihrer Fälligkeit nachgekommen werden kann.

Sonstige Risiken

Strategische Risiken:

Innerhalb dieser Risikoart ergibt sich eine starke Konzentration auf die Organisationseinheit Emission. Eine langjährige Erfahrung des beteiligten Dienstleisters, die Konsultation von renommierten Experten sowie regelmäßige Überwachung tragen hier zur Risikominimierung bei.

Reputationsrisiko:

Durch ständige Marktbeobachtung und im Bedarfsfall schnelle Reaktion sowie durch aktive Marktpositionierung mittels geeigneter Marketingmaßnahmen werden die Risiken dieser Risikoart minimiert.

d) Gesamteinschätzung der Risikolage

Die Entwicklung der Gesellschaft ist von Änderungen der steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen sowie von den Wirtschafts- und Investmentmärkten in Deutschland und Österreich abhängig. Negative Entwicklungen dieser Faktoren können sich auf das Vertrauen der Investoren, auf die Geschäftsentwicklung der Beteiligungsunternehmen, auf das Fondsvolumen sowie auf das Transaktionsvolumen bei der Veräußerung von Beteiligungsunternehmen auswirken – und damit auf die Fondsperformance und mittelbar auf die Ergebnissituation der Gesellschaft. Des Weiteren besteht das Risiko, dass sich Beteiligungsunternehmen nicht wie geplant entwickeln und sich dadurch insbesondere Wertminderungen realisieren, die zum Bilanzstichtag als nur vorübergehend eingeschätzt werden.

Seitens des Auslagerungscontrollings lagen in der Berichtsperiode keine Beanstandungen der ausgelagerten Tätigkeiten vor. Im Berichtszeitraum wurden alle Zahlungsverpflichtungen bedient.

Unter Berücksichtigung auch der vorgenannten Sachverhalte bestehen nach unserer Einschätzung keine wesentlichen Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

5. Chancen

MIG Fonds 8 hat die Chance, eine überdurchschnittliche Rendite aus dem eingesetzten Kapital zu erzielen, indem er von der Wertsteigerung der Beteiligungsunternehmen profitiert. Diese Gewinnchance beruht auf dem erheblichen Wertsteigerungspotenzial junger Unternehmen: der Unternehmenswert steigt weit überdurchschnittlich, wenn dieses Unternehmen eine Produktentwicklung tatsächlich erfolgreich abschließen oder die Marktzulassung oder Marktreife eines Produkts erreichen kann.

Die Wertsteigerung einer Beteiligung des MIG Fonds 8 kann realisiert werden, indem der Unternehmensanteil an einen industriellen oder strategischen Investor (sogenannter „Trade Sale“) oder an einen anderen VC- oder Finanzinvestor (sogenannter „Secondary Sale“) weiterveräußert wird. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass das Beteiligungsunternehmen insgesamt an die Börse gebracht und dem MIG Fonds 8 damit ein idealer Zugang zum Kapitalmarkt für seine Unternehmensbeteiligung geschaffen wird.

6. Kapitalverwaltungsgesellschaft

Gebühren

Die MIG Verwaltungs AG erhält als Portfolio-Manager für die Portfolioeinrichtung eine Provision in Höhe von 1,00 % auf die von Anlegern an MIG Fonds 8 geleisteten Einlagen, und zusätzlich eine gewinnunabhängige, jährliche Vergütung in Höhe von 0,50 % des Gesamtbetrags des am 31.12. des Vorjahres vom MIG Fonds 8 in Beteiligungen investierten Gesellschaftsvermögens.

Verwaltungskosten

Im Geschäftsjahr 2018 betrugen die von MIG Fonds 8 zu tragenden Verwaltungskosten EUR 98.678,44.

Angaben zur Mitarbeitervergütung für das Geschäftsjahr 2018

Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr von der KVG an ihre Mitarbeiter gezahlten Vergütungen: EUR 3.588.499,70
davon variabel: EUR 1.747.925,01
Anzahl der Begünstigten: 18
Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen an Führungskräfte und Mitarbeiter der KVG, deren berufliche Tätigkeit sich wesentlich auf das Risikoprofil ausgewirkt hat: EUR 3.103.490,90
davon an Mitarbeiter: EUR 928.155,19

7. Wesentliche Anlagegeschäfte im Geschäftsjahr

Art Datum * Beteiligung Anzahl Nominalanteile/Aktien Gesamterwerbs- bzw. Verkaufspreis EUR **
Erwerb 02.01.2018 BIOCRATES Life Sciences AG 21.509 227.780,31 **
Erwerb 18.01.2018 certgate GmbH 6.341 275.009,17
Erwerb 07.06.2018 Protagen AG 110.620 500.002,40
Erwerb 19.12.2018 Protagen AG 18.806 85.003,12 *

* Datum des Beteiligungsvertrags, Datum der Eintragung im Handelsregister kann abweichen
** Ohne Anschaffungsnebenkosten; Vertragsvolumen; Zahlungen der Erwerbs- bzw. Verkaufspreise teilweise abhängig vom Eintreten bestimmter Bedingungen

8. Wertentwicklung

Der Nettoinventarwert der Fondsgesellschaft stieg im Berichtszeitraum von TEUR 28.495 am 01.01.2018 auf TEUR 29.368 am 31.12.2018.

Warnhinweis: Die bisherige Wertentwicklung ist kein Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.

Bilanzeid gem. § 264 Abs. 2 Satz 3 HGB, § 289 Abs. 1 Satz 5 HGB

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

München, den 30. September 2019

HMW Verwaltungs GmbH

Pervin Persenkli

Jürgen Kosch, Geschäftsführender Kommanditist

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MIG GmbH & Co. Fonds 8 KG

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MIG GmbH & Co. Fonds 8 KG, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MIG GmbH & Co. Fonds 8 KG für das Geschäftsjahr 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für bestimmte Personengesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des Vermögensanlagengesetzes (VermAnlG) und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018,

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des VermAnlG und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 25 VermAnlG i. V. m. § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 25 VermAnlG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts

Wir machen auf die Ausführungen in Abschnitt 4 d) des Lageberichts aufmerksam, in welchem auf das Risiko hingewiesen wird, dass sich Beteiligungsunternehmen nicht wie geplant entwickeln und sich dadurch insbesondere Wertminderungen realisieren, die zum Bilanzstichtag als nur vorübergehend eingeschätzt werden. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss ist diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des VermAnlG in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 25 VermAnlG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insb. die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u.a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten

Prüfungsurteil

Wir haben auch die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten der MIG GmbH & Co. Fonds 8 KG zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse erfolgte die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in Übereinstimmung mit § 25 Abs. 3 VermAnlG unter Beachtung des International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised) „Assurance Engagements Other than Audits or Reviews of Historical Financial Information“ (Stand Dezember 2013) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten“ unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten zu ermöglichen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten ordnungsmäßig ist, sowie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zu der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 25 Abs. 3 VermAnlG unter Beachtung des International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised) „Assurance Engagements Other than Audits or Reviews of Historical Financial Information“ (Stand Dezember 2013) durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Zuweisung stets aufdeckt. Falsche Zuweisungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Zuweisungen von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Zuweisungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

beurteilen wir die Ordnungsmäßigkeit der Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der Prüfung des relevanten internen Kontrollsystems und von aussagebezogenen Prüfungshandlungen überwiegend auf Basis von Auswahlverfahren.

 

München, den 30. September 2019

FIDIA Beratungs- und Treuhand-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heinze, Wirtschaftsprüfer

Dr. Wenk, Wirtschaftsprüfer

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