Bei Meta, dem Mutterkonzern von Facebook, Instagram, WhatsApp und Threads, wird jetzt abgespeckt – allerdings nicht bei den Filtern, sondern beim Personal. Ganze 600 Jobs in der Abteilung für Künstliche Intelligenz sollen gestrichen werden.
Der neue KI-Chef Alexandr Wang erklärte in bester Manager-Rhetorik, man wolle die Strukturen „effizienter“ gestalten. Insider übersetzen das frei mit: „Zu viele schlaue Köpfe, zu wenig Likes.“
Betroffen sind vor allem die Teams, die an produktbezogener Forschung werkelten – also jene, die tatsächlich etwas entwickelten. Die teuer eingekauften KI-Stars dürfen hingegen bleiben. Schließlich braucht Meta immer jemanden, der auf Konferenzen mit Hoodie und Pokerface „Superintelligence“ sagt.
Intern galt die KI-Abteilung schon länger als „aufgebläht“ – was in Metasprech bedeutet: zu viele Leute, die zu wenig Daten monetarisieren. Nach der Diät sollen die Superintelligence Labs und die bisherige KI-Einheit künftig nur noch etwa 3.000 Mitarbeitende zählen – also gerade genug, um sicherzustellen, dass der Algorithmus weiter zuverlässig entscheidet, welche Katze wichtiger ist als deine Freunde.
Oder, um es mit Zuckerbergs Worten zu sagen (vermutlich ausgedacht, aber plausibel):
„Wir glauben an schlanke KI – weniger Köpfe, mehr Cloud.“
Fazit:
Meta macht Schluss mit künstlicher Aufblähung. Ab jetzt gilt: KI, aber bitte mit weniger I.
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