Bundeskanzler Friedrich Merz hat eine Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine grundsätzlich nicht ausgeschlossen. „Natürlich ist das im Bereich des Möglichen“, erklärte der CDU-Vorsitzende am Mittwoch im ZDF-„heute journal“. Gleichzeitig betonte Merz, dass der Einsatz des Waffensystems eine mehrmonatige Ausbildung ukrainischer Soldaten erfordere. Eine Lieferung in einigen Monaten helfe der Ukraine aktuell nicht, weshalb sich Deutschland derzeit auf unmittelbare militärische Unterstützung konzentriere.
Zuvor hatte Merz den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin empfangen. Dabei sagte der Kanzler der Ukraine weitere Unterstützung zu. Beide Länder vereinbarten unter anderem eine künftige gemeinsame Produktion weitreichender Waffensysteme.
Im Rahmen eines neuen Hilfspakets stellt Deutschland militärische Güter im Wert von fünf Milliarden Euro bereit. Dazu zählen Luftverteidigungssysteme, Waffen, Munition sowie medizinische Unterstützung und die Reparatur beschädigten Materials.
In den ARD-„Tagesthemen“ betonte Merz, die Ukraine werde sich „Woche für Woche besser selbst verteidigen können“. Selenskyj äußerte erneut den Wunsch nach Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern.
Mit Blick auf mögliche Verhandlungen mit Russland erklärte Merz, dass er Moskaus Gesprächsbereitschaft erst ernst nehme, wenn konkrete Schritte am Verhandlungstisch erfolgen. „Der Schlüssel zum Frieden liegt in Moskau“, sagte Merz. Weitere Sanktionen gegen Russland seien nicht ausgeschlossen, sofern sie auf rechtlich gesicherter Grundlage basieren.
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