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geralt (CC0), Pixabay
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Ukraine wirft Ungarn und Slowakei Erpressung vor
Im Streit um Energielieferungen hat die Ukraine scharfe Kritik an Ungarn und der Slowakei geübt. Außenminister Andrij Sybiha sprach von Provokation und Erpressung, nachdem aus Budapest und Bratislava mit einem Stopp von Stromlieferungen gedroht worden war. Dies gefährde die Energiesicherheit der gesamten Region, erklärte Sybiha auf X. Kiew prüft nach eigenen Angaben die Aktivierung des Frühwarnmechanismus im EU-Assoziierungsabkommen.

Jugendverband warnt vor Handyverboten
Der katholische Jugenddachverband BDKJ spricht sich gegen pauschale gesetzliche Verbote bei Handys und Sozialen Medien für Kinder und Jugendliche aus. Solche Maßnahmen könnten junge Menschen von gesellschaftlicher und demokratischer Teilhabe ausschließen, sagte Bundesvorsitzender Henner Gädtke. Stattdessen fordert der Verband einen kinderrechtsbasierten Ansatz, der Schutz, Befähigung und Teilhabe gleichermaßen berücksichtigt.

Ökonom relativiert Wirkung des US-Zollurteils
Nach der Entscheidung des US Supreme Court gegen weite Teile von Donald Trumps Zollpolitik dämpft der Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff die Erwartungen. Zwar habe das Gericht dem Präsidenten Grenzen aufgezeigt, zugleich aber alternative Wege zur Einführung von Zöllen offengelassen, sagte Rogoff dem „Handelsblatt“. Die Richter hätten bewusst darauf verzichtet, diese Optionen einzuschränken.

Studentenproteste in Teheran
Im Iran haben Studenten bei Gedenkveranstaltungen für Opfer früherer Proteste regierungskritische Parolen gerufen. Medienberichten zufolge skandierten sie an mehreren Universitäten in Teheran Slogans wie „Tod dem Diktator“. Die landesweiten Proteste waren Anfang Januar gewaltsam niedergeschlagen worden.

Nasa verschiebt Mondmission Artemis 2
Die geplante bemannte Mondumrundung Artemis 2 wird nicht wie vorgesehen im März starten. Nasa-Chef Jared Isaacman verwies auf technische Probleme an der SLS-Rakete. In der Nacht sei ein Fehler im Heliumsystem festgestellt worden. Rakete und Orion-Kapsel müssen nun von der Startrampe zurück in die Montagehalle gebracht werden.

Berlinale: Minister verlässt Saal nach Gaza-Rede
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat sich von einer propalästinensischen Rede bei der Berlinale distanziert. Während der Dankesrede des Filmemachers Abdallah Alkhatib, der Deutschland Mitschuld am „Völkermord im Gazastreifen“ vorwarf, verließ Schneider den Saal. Alkhatibs Film wurde als bestes Spielfilmdebüt ausgezeichnet.

Gold für Nolte im Zweierbob
Bobpilotin Laura Nolte hat mit Anschieberin Deborah Levi erneut Olympiagold im Zweierbob gewonnen. Vier Jahre nach ihrem Triumph in Peking setzte sich das Duo erneut durch. Silber ging an Lisa Buckwitz und Neele Schuten, Bronze an Kaillie Armbruster Humphries aus den USA.

Tausende bei rechtsextremem Trauermarsch in Lyon
In Lyon haben rund 3.200 Menschen an einem Gedenkmarsch für einen getöteten nationalistischen Aktivisten teilgenommen. Etwa 500 Polizisten sicherten die Veranstaltung ab. Mehrere rechtsextreme und streng katholische Gruppen hatten zu dem Marsch aufgerufen. Im Vorfeld war vor möglichen Ausschreitungen gewarnt worden.

IOC billigt Infantinos Kooperation mit Trumps Friedensrat
Das Internationale Olympische Komitee sieht keinen Verstoß gegen das Neutralitätsgebot in der angekündigten Partnerschaft zwischen FIFA-Präsident Gianni Infantino und Donald Trumps Friedensrat. Die Unterstützung eines Investitionsprogramms für den Sport in Gaza stehe im Einklang mit der Rolle eines internationalen Sportverbands, so das IOC.

Salsa-Legende Willie Colón gestorben
Der als „King of Salsa“ bekannte Musiker und Posaunist Willie Colón ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Seine Familie teilte mit, er sei friedlich im Kreis seiner Angehörigen verstorben. Colón prägte über Jahrzehnte die lateinamerikanische Musikszene und engagierte sich auch politisch.

Merz kündigt Vorschlag für Steinmeier-Nachfolge an
Bundeskanzler Friedrich Merz will nach den Landtagswahlen im September gemeinsam mit CSU und SPD einen Kandidatenvorschlag für die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier präsentieren. Ziel sei eine Persönlichkeit, die das Land in seiner ganzen Breite repräsentiere und Orientierung gebe. Steinmeiers Amtszeit endet im März 2027.

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